Cisco-Studie: Bis zu 63 % mehr ROI durch Investitionen in drahtlose Netze 

Cisco-Studie: Bis zu 63 % mehr ROI durch Investitionen in drahtlose Netze 
Christopher Tighe, Vorsitzender der Geschäftsführung von Cisco Schweiz (Bild: Cisco, Moneycab)

Wallisellen – Cisco (NASDAQ: CSCO), Anbieter von Unternehmensnetzwerk- und Cybersicherheitslösungen, hat seinen ersten «State of Wireless Report» veröffentlicht. Demnach hat sich WLAN zu einem strategischen Wachstumsmotor mit Multiplikatoreffekt entwickelt. Die Umfrage wurde unter mehr als 6‘000 Fachleuten für drahtlose Netzwerke aus 30 Ländern durchgeführt, darunter auch aus der Schweiz. Sie zeigt: Wer drahtloser Technologie strategische Priorität einräumt, erzielt einen deutlich höheren geschäftlichen Nutzen als vergleichbare Mitbewerber, dank erhöhter Produktivität und Kundenbindung.

«Die Schweiz ist ein zentraler Innovationsstandort für die Entwicklung und Erforschung von Schlüsseltechnologien wie Wi-Fi 7 – nicht zuletzt durch unsere eigene Forschungsstätte in Lausanne», sagt Christopher Tighe, Geschäftsführer von Cisco Schweiz. «Gleichzeitig zeigt sich die Innovationskraft des Landes in der schnellen Adaption neuer Wireless-Technologien durch Unternehmen – ein entscheidender Faktor für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit und eine erfolgreiche digitale Transformation.» 

Laut der Umfrage beschleunigen Unternehmen die Modernisierung ihrer drahtlosen Netzwerke und steigen dabei auf die nächsten Technologie-Generationen um. Die Hälfte (50 %) der Schweizer Unternehmen nutzen bereits Wi-Fi 6E oder wollen die Technologie innerhalb eines Jahres einführen, bei Wi-Fi 7 sind es 51 Prozent.

Das Internet der Dinge, KI und Anwendungen mit hoher Bandbreite wie 4K/8K-Streaming und AR/VR sind heute zentrale Treiber für die Modernisierung drahtloser Netzwerke. Entsprechend investieren Unternehmen in der Schweiz verstärkt:

  • 78 Prozent haben ihre Ausgaben im Bereich drahtlose Infrastruktur in den letzten fünf Jahren gesteigert
  • 23 Prozent haben ihre Budgets in diesem Zeitraum um 50 Prozent oder mehr erhöht
  • 82 Prozent erwarten weitere Budgeterhöhungen in den nächsten 4 bis 5 Jahren
  • 37 Prozent erwarten in diesem Zeitraum eine Budgeterhöhung um 50 Prozent oder mehr

Schweizer Unternehmen, die bereits modernisieren, erleben einen Multiplikatoreffekt – da eine Investition in drahtlose Technologien mehrere positive Geschäftsergebnisse erzielt:

  • 71 Prozent berichten von einem Effizienzgewinn im Betrieb
  • 68 Prozent berichten von einer besseren Produktelieferung
  • 62 Prozent stellen eine erhöhte Mitarbeiterproduktivität fest
  • 66 Prozent beobachten eine verstärkte Kundenbindung

Das Wireless-AI-ParadoxonKI treibt zwar Innovationen voran, bringt aber auch drei miteinander verbundene Herausforderungen mit sich: betriebliche Komplexität, Sicherheitsgefahren und erhöhten Fachkräftemangel. Werden diese erfolgreich bewältigt, steigert sich die Wahrscheinlichkeit für Unternehmen, einen hohen ROI im Wireless-Bereich zu erzielen. Um diesen Wettbewerbsvorteil zu nutzen, sollten Unternehmen:

  1. Betriebliche Komplexität senken: Alle Unternehmen (100 %) in der Schweiz berichten von einer steigenden Komplexität im Wireless-Bereich. Diese bindet Ressourcen, zieht Teams von strategischen Aufgaben ab und behindert KI-Initiativen. Entsprechend bevorzugen mehr als vier von fünf (88 %) Schweizer Unternehmen ein vollständig oder weitgehend automatisiertes WLAN mit KI-gesteuerten Prozessen.
  2. Sicherheitsrisiken reduzieren: Durch KI verursachte Vorfälle sind ein Hauptgrund für das gestiegene Sicherheitsrisiko bei drahtlosen Netzwerken. 96 Prozent der Schweizer Unternehmen berichten von mindestens einem Sicherheitsvorfall im WLAN-Bereich innerhalb der letzten 12 Monate. 49 Prozent verzeichnen finanzielle Verluste, bei 75 Prozent davon lagen diese im vergangenen Jahr bei über 1 Million US-Dollar.
  3. Fachkräftemangel bewältigen: In der Schweiz haben 91 Prozent der Führungskräfte Schwierigkeiten, qualifizierte Fachkräfte im Wireless-Bereich einzustellen. Talente wechseln zunehmend in Bereiche wie Cybersicherheit und KI. Die Folgen sind geringere Innovationskraft und langsamere Rollouts (beide 34 %) sowie höhere Betriebskosten (33 %).

Über die Studie

Der Cisco State of Wireless Report ist eine erstmalig durchgeführte globale Studie. Sie basiert auf Interviews mit 6‘098 EntscheidungsträgerInnen und technischen SpezialistInnen im Bereich Wireless. Weltweit stammen die Befragten aus Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitenden, die in 30 Ländern sitzen und einer Vielzahl von Branchen tätig sind. Die Untersuchung wurde von Sandpiper Research & Insights durchgeführt. (Cisco/mc/hfu)


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