IBM Verse macht E-Mail fit für die Zukunft der Arbeit

IBM Verse macht E-Mail fit für die Zukunft der Arbeit

(Foto: IBM)

Zürich – IBM hat die Geschäfts-E-Mail neu erfunden: Neue Software und Services für Kommunikation und Zusammenarbeit als Konversation helfen dem Wissensarbeiter Aufgaben zu priorisieren, die richtigen Informationen und Wissensträger sofort zu finden und damit seine Arbeit schneller und fokussierter zu erledigen. Geprägt von einem innovativen Design-Ansatz ist IBM Verse intuitiv nutzbar, sicher und arbeitet zudem mit Analytics-Methoden. IBM Verse ist das Ergebnis einer 100 Millionen Dollar-Investition und bringt erstmals führende Cloud-, Analytics-, Social- und Security-Funktionen zusammen, um dem Arbeiten mit E-Mail den Weg in die Zukunft zu bahnen.

Mit IBM Verse verfolgt IBM einen neuen Ansatz für die E-Mail im Unternehmen: Erstmals integriert eine einzige Arbeitsumgebung sämtliche Kommunikationswege, auf denen Mitarbeiter Tag für Tag zusammenarbeiten – von E-Mail, Meetings und Kalender über File-Sharing, Instant-Messaging und Social-Media bis hin zu Videochats oder anderen Tools. Auch handelt es sich um das erste Messaging-System, das bei einer Suche die einzelnen Facetten aufzeigt: Die Nutzer können sehr spezifische Informationen aus allen möglichen Content-Formaten in ihrer Inbox einsehen und abrufen.

Lernfähiges System
Die Lösung nutzt Analytics-Funktionen, um dem Nutzer auf einen Blick zu zeigen, was die wichtigsten zu erledigenden Dinge für den Tag sind. Ausserdem ist das System lernfähig, d.h. es erkennt die Vorlieben und Prioritäten des individuellen Nutzers nach einiger Zeit selbständig. IBM Verse liefert zudem aktuelle Kontextinformationen zu laufenden Projekten oder Teammitgliedern, die damit befasst sind. Das unterscheidet sie als echte Business-Lösung insbesondere von anderen E-Mail-Diensten, die die Daten in der Nutzer-Inbox für Werbezwecke ausnutzen oder in anderer Weise zu Geld machen – eine für das Geschäftsleben nicht akzeptable Begleiterscheinung.

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Ausbau der Analytics- und Cognitive-Verfahren
In IBM Verse werden in Zukunft insbesondere die Analytics- und Cognitive Computing-Verfahren weiter ausgebaut werden. So ist geplant, dass ein Nutzer dann Watson über IBM Verse zu Themen befragen kann und prompte Antworten erhält, gestaffelt nach dem Grad ihrer Zuverlässigkeit und viel schneller, als ein Kollege antworten könnte.

„Die Konvergenz von Analytics-, Cloud-, Social- und Mobile-Technologien hat profunden Einfluss auf unser Privatleben wie auch unseren Arbeitsalltag“, so Bob Picciano, Senior Vice President, IBM Information und Analytics Group. „Diese Kräfte definieren neu, wie wir Entscheidungen fällen, zu Ideen kommen und im Team zusammenarbeiten. Mit IBM Verse haben wir E-Mail- und Analytics-Funktionen auf einmalige Art und Weise verheiratet. Unser Design-Team hat das Thema Konversation im Unternehmen völlig neu gedacht und sich zum Ziel gesetzt, eine Software zu erschaffen, die dem Menschen wirklich nutzt und Ergebnisse bringt, statt ihm noch mehr Zeit für die Verwaltung seiner Inbox zu stehlen.“

«E-Mail mag man das gar nicht mehr nennen»
Ein erster Nutzer der Beta-Version von IBM Verse ist Cemex, ein weltweit agierender Marktführer in der Baustoffindustrie: „Das Gesamt-Design und die visuelle Schnittstelle hatten sofort meine Aufmerksamkeit: Die Einfachheit und Zweckdienlichkeit wie die Informationen präsentiert werden, macht die Nutzung sehr intuitiv“, so Gilberto Garcia, Chief Technology Officer, Cemex. „Als ich dann einige Zeit mit der Beta-Version verbracht hatte, habe ich erst gemerkt, was unter der Oberfläche alles passiert: E-Mail, Social- und andere Collaboration-Funktionen gehen nahtlos ineinander über, man ist nicht mehr gezwungen zwischen Inbox, Kalender und anderen Apps hin und her zu springen, um Inhalte zu teilen oder sich mit anderen zu verbinden. E-Mail mag man das gar nicht mehr nennen – und das ist nur eine der Facetten, die IBM mit Verse abliefert.“

Die besonders leicht zu bedienende Oberfläche von IBM Verse wurde gemeinsam mit über 170 Kunden und Partnern im IBM Austin Design Studio entwickelt. Das Design-Team hat dabei das ausgiebige Feedback von verschiedenen Power-Nutzern in die Software eingearbeitet. Die Anregungen stammten von Menschen, die es Tag für Tag mit der Herausforderung E-Mail zu tun haben – von Assistenten über Vertriebsleiter bis hin zu Marketing-Profis und Software-Ingenieuren.

Die Zusammenarbeit führte zu einer ganzen Reihe an Durchbrüchen in Sachen Design:

Intelligente Priorisierung der Aufgaben: Dank blitzschneller Suche sehen die Anwender sofort, welche Aufgaben gerade am wichtigsten sind. Die Software analysiert Verhalten und Vorlieben des Mitarbeiters, um ihm ein personalisiertes und sogar vorausschauendes Arbeiten mit der Social-Mail zu ermöglichen.

Intuitive Zusammenarbeit mit verschiedenen Geräten: Die intuitive „Auf-einen-Blick”-Oberfläche ist für alle Mobil- und Web-Umgebungen optimiert – insbesondere auch für Touch-Devices. Inhalte und Konversationen, die vorher über verschiedenste Tools wie E-Mail, Kalender, Aufgabenliste, Social-Netzwerke, Chats, Online-Meetings oder Dokumente verteilt waren, hat der Nutzer jetzt sofort auf dem Bildschirm. Ein Klick genügt, um die Inhalte als Blog-Post über die Cloud zu teilen – das zeitraubende Anhängen von Dateien an die E-Mail entfällt.

Alles dreht sich um den Menschen, nicht um die E-Mail: IBM Verse versorgt den Anwender mit tiefgehenden Kontextinformationen zu den Teams und Mitarbeitern, die mit einer aktuellen Aufgabe oder einem Projekt befasst sind. Der Anwender kann sich Mitarbeiterprofile anzeigen lassen, lernt die Beziehungen zwischen den Teams und einzelnen Teammitgliedern kennen, kann Aufgaben effektiver delegieren und Ergebnisse leichter nachverfolgen.

Mit IBM Verse können Nutzer Informationen mit maximal zwei Klicks mit anderen innerhalb und ausserhalb der Organisation teilen. Die umständliche Kommunikation über E-Mail-Verteiler ist nicht mehr nötig, Informationen an das gesamte Projektteam können einfach über einen Blog-Post bekannt gemacht werden. Wichtige Aufgaben können daraus direkt an individuelle Teammitglieder verteilt und deren Fortschritte nachverfolgt werden.

Freemium-Version ab Ende März 2015 erhältlich
IBM Verse wird über IBM Softlayer bereitgestellt. Die Beta-Version wird ab November 2014 ausgewählten Partnern und Kunden zur Verfügung gestellt. Die Freemium-Version wird ab Ende des ersten Quartals 2015 über IBM Cloud Marketplace allgemein verfügbar sein. Auch für die führenden mobilen Systeme, also iOS- und Android, wird es ganz neue App-Versionen geben. (IBM/mc)

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