Oviva bringt Digitale Gesundheitsanwendung für Adipositas auf den Markt

Oviva

Potsdam – Das in der Schweiz gegründete digitale Gesundheitsunternehmen Oviva, das Ernährungsberatung für Menschen mit ernährungsbedingten Gesundheitsproblemen anbietet, bringt seine erste Digitale Gesundheitsanwendung auf den Markt. Mit Oviva Direkt fokussiert das schnell wachsende Unternehmen noch stärker darauf, Menschen mit Adipositas mittels einer digitalen Lösung im Gewichtsmanagement zu unterstützen und somit zu einer besseren Gesundheit zu verhelfen.

Am 4. Oktober 2021 wurde Oviva Direkt, die DiGA von Oviva, erfolgreich im DiGA-Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArm) aufgenommen. Oviva legt mit ihrer ersten DiGA den Fokus auf Menschen mit Adipositas und möchte so die Behandlungsmöglichkeiten dieser Krankheit in Deutschland erweitern. Denn obwohl ca. 25% der deutschen Erwachsenen von Adipositas betroffen sind, gibt es bisher nur wenige Behandlungsmöglichkeiten, die Patienten in ihrem Gewichtsmanagement begleiten.

Erweiterung des digitalen Versorgungsangebots für Adipositas
Seit Deutschland die Möglichkeiten für eine einfachere Markteinführung von digitalen Gesundheitsanwendungen geschaffen hat, stand für Oviva fest, ihr Versorgungsangebot um eine DiGA zu erweitern: “Ernährungsberatung und -therapie werden in Deutschland nur zu gewissen Teilen durch die gesetzlichen Krankenkassen vergütet. Eine vollständige Vergütung ist meist von einer direkten Zusammenarbeit mit einer Krankenkasse abhängig. Mit einer DiGA können wir unseren Patienten auf einfache Weise eine einheitliche, kostenfreie Option bieten.”, so Dr. Anna Haas, Geschäftsführerin von Oviva Deutschland. Die Einführung einer DiGA steht zudem im Einklang mit Ovivas Strategie, künftig auch vollständig digitale Angebote zu schaffen.

Entwicklung von Oviva Direkt basiert auf langjähriger Erfahrung von Oviva
Oviva unterstützt seit 2014 Menschen mittels personalisierter, app-gestützter Ernährungsberatung in der langfristigen Umstellung ihrer Ernährungsgewohnheiten. Somit griff das Unternehmen im Rahmen der Entwicklung von Oviva Direkt auf diese Erfahrung sowie die gewonnenen Erkenntnisse von bereits mehr als 200.000 behandelten Patienten zurück. “Mit unserem Clinical-Team führen wir in Zusammenarbeit mit Universitäten wie der TU München oder der University of Oxford klinische Studien durch, welche die Wirksamkeit unseres Ansatzes beweisen. Zudem tauschen wir uns regelmässig mit unseren App-Nutzern aus, mit dem Ziel, diejenigen Funktionen bereitzustellen, die tatsächlich nachgefragt werden”, ergänzt Haas. All dies hat zu einer zielgerichteten Entwicklung von Oviva Direkt beigetragen.

Laufende Weiterentwicklung der digitalen Adipositastherapie
Mit Oviva Direkt spricht Oviva Menschen ab 18 Jahren an, die mit Adipositas diagnostiziert wurden, einen Body-Mass-Index zwischen 30 und 40 aufweisen und bisher nur wenige oder keine alternativen Therapiemöglichkeiten in Anspruch genommen haben. Oviva wird auch rund um ihre erste DiGA Forschung betreiben und vor dem Hintergrund der Vorgaben des BfArM das Ziel verfolgen, Oviva Direkt als digitale Adipositastherapie laufend weiter auszubauen. (Oviva/mc)

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