Devisen: Euro kann Gewinne nicht halten

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(Foto: Pixabay)

Frankfurt – Der Kurs des Euro hat sich zu Wochenbeginn unter dem Strich kaum bewegt. Am Montagnachmittag wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,1220 US-Dollar gehandelt und damit in etwa so hoch wie am Freitagabend. Zwischenzeitliche Gewinne konnten nicht gehalten werden.

Gegenüber dem Schweizer Franken konnte der Euro nach dem Mittag die Verluste des Morgens korrigieren. Die Gemeinschaftswährung kostet am Montag-Nachmittag 1,1192 Franken und damit etwa soviel wie noch zu Tagesbeginn. Der US-Dollar legte zum Franken zu. Er geht am späten Nachmittag bei 0,9977 Franken um.

Konjunkturdaten aus den USA, der Eurozone und China sorgten für Bewegung am Devisenmarkt. Besser als erwartet ausgefallene Stimmungsdaten aus der chinesischen Industrie erhöhten die Risikofreude an den Märkten und stützten den Euro. Am Nachmittag unterstützen dagegen besser als erwartet ausgefallene Industriezahlen in den USA den Dollar – der Euro gab im Gegenzug nach.

Zuvor war bekannt geworden, dass die vom Marktforschungsinstitut IHS Markit erfragte Industriestimmung in der Eurozone im März auf den tiefsten Stand seit fast sechs Jahren gefallen war. Besonders schlecht waren die Werte in Deutschland, Frankreich und Italien ausgefallen. In Spanien war jedoch ein leichter Anstieg verzeichnet worden. Markit-Chefökonom Chris Williamson geht von einer weiteren Verschlechterung der Lage in der Eurozone aus.

Pfund von Verlusten leicht erholt
Das britische Pfund konnte sich am Montag etwas von seinen Verlusten erholen, nachdem das britische Parlament am Freitag erneut gegen einen Austrittsvertrag mit der Europäischen Union gestimmt hatte. Die Abgeordneten wollen am Abend über Lösungsvorschläge zum Brexit beraten. Ob eine Mehrheit gefunden werden kann, bleibt fraglich. (awp/mc/ps)

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