Devisen: Franken erstarkt weiter

Devisen: Franken erstarkt weiter
(Bild: © Swisshippo / AdobeStock)

Zürich – Am Devisenmarkt hat der Franken auch am frühen Freitag weiter zugelegt. Weltweit gestiegene Anleiherenditen – zuletzt traf es Frankreich deutlich – schürten vermehrt Sorgen um die Staatsfinanzen und brachten insbesondere den Euro unter Druck. Experten erinnern teils bereits an die Schuldenkrise 2012. Nun richtet sich der Fokus auf die US-Jobdaten am Nachmittag.

Das Euro/Franken-Paar liegt mit Kursen von 0,9334 nochmals tiefer und damit setzt sich der gestrige Abwärtstrend für die Gemeinschaftswährung und die Erholung des Franken fort. Auch der US-Dollar schwächte sich in der Nacht leicht ab und wird zurzeit bei 0,8298 Franken gehandelt. Zum US-Dollar notiert der Euro mit 1,1249 ein wenig höher als am Vorabend mit 1,1234.

«In einer Welt, in der Anleiherenditen deutlich anziehen, gibt es nicht mehr viele Märkte, in denen man sich verstecken kann», schreibt die Commerzbank. Die Schweiz mit ihrer funktionierenden Schuldenbremse und tiefen Staatsverschuldung sei da für viele eine Alternative. Auch wenn es in den kommenden Wochen zu einer Stabilisierung kommen könnte, dürfte das Problem der Nachhaltigkeit der Staatsschulden bleiben und der Franken seinen Boden wohl zunächst gesehen haben. (awp/mc/pg)

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