Euro behauptet Gewinne zum Dollar – schwächer zum Franken

Eurokurs © Niffylux - www.niffylux.com
(Bild: © Niffylux - www.niffylux.com)

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Frankfurt am Main – Der Euro hat seine deutlichen Gewinne vom Vortag am Mittwoch behaupten können. Robuste Konjunkturdaten stützten den Kurs. Gegen Mittag stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3592 US-Dollar und damit in etwa auf dem Niveau vom Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,3578 (Montag: 1,3536) Dollar festgesetzt.

Die finalen Werte des Einkaufsmanagerindex für die Eurozone sorgten am Vormittag für Unterstützung gegenüber dem Dollar. Die konjunkturelle Entwicklung zeigt den Daten zufolge weiter nach oben, wenngleich sich die Dynamik abschwächt. Das vielbeachtete Stimmungsbarometer trübte sich den zweiten Monat in Folge ein, allerdings nicht ganz so stark wie in einer ersten Schätzung ermittelt. Die Marktreaktionen fielen deshalb zugunsten des Euro aus.

Euro gegenüber CHF schwächer
Nach den Konjunkturzahlen tendierte die Gemeinschaftswährung gegenüber dem Schweizer Franken jedoch merklich schwächer und kostete am Mittwochmittag 1,2267 CHF nach 1,2298 am Morgen. Mit dem Unterschreiten der Marke von 1,2280 müsse mit einer Verkaufswelle in Richtung 1,2250 gerechnet werden, heisst es bei der ZKB. Weitere Verluste könnten dann bis in die Region 1,2215 führen.

Auch der US-Dollar gab gegenüber dem Franken spürbar ab auf 0,9026 von zuvor 0,9063 CHF. Hier laufe die Abwärtslinie derzeit bei 0,9005 CHF, schreibt die ZKB. Sollte diese klar nach unten durchbrochen werden öffnet sich der Weg bis 0,8940. Dazwischen müsse bei 0,8980 noch mit kleiner Unterstützung gerechnet werden.

ADP-Wert im Fokus
Am Nachmittag rückt der ADP-Beschäftigungsreport für die USA in den Fokus. Die Zahlen könnten wegweisend sein für den mit Spannung erwarteten offiziellen Arbeitsmarktbericht, den die Regierung am Freitag veröffentlichen wird. Die Daten sind entscheidend für den künftigen geldpolitischen Kurs in den Staaten. Sollten sie positiv überraschen, würde eine rasche Einschränkung der wachstumsstützenden Massnahmen der US-Notenbank wahrscheinlicher werden.  (awp/mc/ps/cs)

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