Ölpreise geben leicht nach

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(Foto: Pixabay)

New York – Die Ölpreise haben am Montag bei überwiegend ruhigem Handel leicht nachgegeben. Starke Impulse blieben aus. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 77,54 US-Dollar. Das waren acht Cent weniger als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel etwas deutlicher um 32 Cent auf 67,27 Dollar.

Marktbeobachter sprachen von einem impulsarmen Handel. Für etwas Belastung sorgten Aussagen zur russischen Ölproduktion. Energieminister Alexander Nowak hatte am Wochenende gesagt, dass die Fördermenge des Landes weiter auf hohem Niveau gehalten werde oder sogar weiter steigen könnte. Im September war die russische Ölproduktion um etwa 150 000 Barrel pro Tag auf durchschnittlich 11,356 Millionen Barrel pro Tag gestiegen. Das war das höchste Niveau nach dem Ende der Sowjetunion.

Immer stärker in den Fokus rückt am Ölmarkt das Wiederaufleben der US-Sanktionen gegen den Iran. Ab dem 4. November wollen die Vereinigten Staaten ein faktisches Ölembargo gegen die islamische Republik verhängen. Anderen Abnehmern werden Strafmassnahmen angedroht, sollten sie weiterhin Rohöl aus dem Land beziehen. Rohölfachleute befürchten eine weitere Verknappung des ohnehin nicht üppigen Angebots. Hintergrund der Sanktionen ist der Streit über das iranische Atomprogramm. (awp/mc/pg)

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