Ölpreise gestiegen – Iran-Verhandlungen zunächst gescheitert

Öl
(Bild: © Witold Krasowski - Fotolia.com)

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New York / London – Die Ölpreise sind am Montag nach den zunächst gescheiteren Verhandlungen mit dem Iran gestiegen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kletterte auf 106,00 US-Dollar. Das waren 87 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg um 53 Cent auf 95,13 Dollar.

Die zunächst gescheiterten Atomgespräche der fünf UN-Vetomächte und Deutschlands mit dem Iran hätten die Ölpreise etwas gestützt, sagten Händler. Dreitägige Verhandlungen mit dem wichtigen Ölförderland waren am Samstag ohne die erhoffte Einigung beendet worden. Beide Seiten verständigten sich jedoch auf ein neues Treffen am 20. November in Genf.

Übergangslösung
Ziel ist eine Übergangslösung, wonach Teheran zunächst sein Atomprogramm für sechs Monate einfriert. Im Gegenzug sollen einige Wirtschaftssanktionen gegen das Land ausgesetzt werden. Zudem hätten auch Unruhen in Libyen insbesondere den Brent-Preis gestützt, hiess es aus dem Handel.

Opec-Öl günstiger
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ging zuletzt weiter zurück. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 102,12 Dollar. Das waren 52 Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/ps)

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