Ölpreise geben nach

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(Bild: Edelweiss - Fotolia.com)

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New York – Die Ölpreise haben am Freitag weiter nachgegeben. Bereits in den Handelstagen zuvor waren die Preise für Rohöl wegen eines hohen Angebots auf dem Weltmarkt kräftig gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am frühen Abend 47,80 US-Dollar. Das waren 28 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI sank um 77 Cent auf 44,62 Dollar.

Für den Preisdruck machen Experten ein anhaltend hohes Angebot verantwortlich. Die Rohöllagervorräte in den USA waren zuletzt hoch ausgefallen und der Iran hat stärkere Exporte angekündigt. „Wir dürften weiterhin einen Zuwachs beim Angebot beobachten“, sagte James Cordier, Gründer des US-Finanzdienstleisters Optionsellers. Auch weitere geldpolitische Lockerungen durch die chinesische Notenbank konnten am Freitag die Ölpreise nicht stützen, obwohl sie die Risikofreude der Börsianer beflügelten.

Auch Opec-Öl günstiger
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ging hingegen zuletzt erneut zurück. Das Opec-Sekretariat meldete am Freitag, dass der Korbpreis am Donnerstag bei 43,44 US-Dollar pro Barrel gelegen habe. Das waren 23 Cent weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ps)

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