US-Schluss: Kein klarer Trend

US-Schluss: Kein klarer Trend

New York – Die wichtigsten US-Indizes haben am Mittwoch keinen klaren Trend gezeigt. Nach leichterem Start schafften die Technologiewerte der Nasdaq den Dreh ins Plus, die Verluste in den Standardwerten schmolzen grösstenteils ab. Der Dow Jones Industrial , der wie der S&P 500 tags zuvor auf den höchsten Stand seit fünf Monaten geklettert war, ging letztlich mit einem Abschlag von 0,11 Prozent bei 12.449,30 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P veränderte sich mit plus 0,03 Prozent auf 1.292,48 Punkte kaum – auf Schlusskursbasis erneut ein Fünfmonatshoch.

An der Technologiebörse Nasdaq legte der Composite-Index indes um 0,31 Prozent auf 2.710,76 Punkte zu und der Auswahlindex Nasdaq 100 stieg um 0,21 Prozent auf 2.372,25 Punkte.

Kursgewinne in Banken- und Technologietiteln hätten negative Meldungen zum Wirtschaftswachstum in Europa wettgemacht, hiess es. Der Konjunkturbericht der US-Notenbank blieb derweil ohne grössere Impulse. In ihrem Beige Book konstatierte die Fed eine etwas beschleunigte Wirtschaftserholung. Die Konsumausgaben hätten in den meisten Distrikten zugelegt.

Microsoft-Aktien verloren nach wechselhaftem Handel 0,43 Prozent. Microsoft-Managerin Tami Reller hatte bei einer Veranstaltung der Computermesse CES in Las Vegas gesagt, dass der weltweite Verkauf von Computern im vierten Quartal um mehr als die von Experten erwarteten ein Prozent gefallen sein könnte. Die durch die Flut in Thailand verursachten Lieferengpässe bei Festplatten haben die Produktion von Computern belastet. Zudem leidet der PC-Markt unter der zunehmenden Konkurrenz durch Smartphones und Tablet-Computern.

Intel-Papiere gewannen derweil 0,82 Prozent. Der US-Chiphersteller rechnet für das gerade abgelaufene Jahr mit einem Umsatz von 54 Milliarden US-Dollar und befindet sich damit auf Augenhöhe mit den Analystenerwartungen.

Besonders gesucht waren aber Bankentitel. So gehörte die Dow-Spitze den Papieren der Bank of America, die um 3,62 Prozent zulegten. JPMorgan stiegen um 1,69 Prozent. Abseits des Leitindex sprangen Citigroup-Anteile gar um 4,23 Prozent an. Ein Analyst traute den Aktien in einem Interview eine Verdreifachung ihres Kurses binnen fünf Jahren zu.

Zudem brachten Aktienumstufungen die Kurse von 3M, General Motors (GM) und PepsiCo in Bewegung. 3M verbilligten sich nach einer Abstufung von «Neutral» auf «Sell» durch Goldman Sachs um 0,63 Prozent. PepsiCo verloren nach einer Verkaufsempfehlung der UBS 0,99 Prozent. General Motors (GM) legten hingegen nach einer Hochstufung von «Neutral» auf «Overweight» durch Piper Jaffray & Co um 5,29 Prozent zu. GM-Konkurrent Ford sorgt derweil mit einer Rückrufaktion wegen Sicherheitsmängeln für Negativ-Schlagzeilen. Die Massnahme betrifft 450.000 Fahrzeuge. Der Ford-Kurs zeigte sich mit plus 2,29 Prozent allerdings unbeeindruckt. (awp/mc/ps)

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