USA: Neubauverkäufe und FHFA-Index steigen stärker als erwartet

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Washington / New York – In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser im September stärker als erwartet gestiegen. Auf Monatssicht sei die Zahl um 5,7 Prozent auf 389.000 Häuser geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 3,2 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Verkäufe noch um revidiert 1,3 (ursprünglich: 0,3) Prozent gesunken.

Im historischen Vergleich bewegen sich die Neubauverkäufe auf ausgesprochen niedrigem Niveau: Vor der schweren Finanzkrise 2008, die ihren Ausgangspunkt am US-Immobilienmarkt hatte, lagen die Verkäufe in der Spitze rund viermal so hoch wie aktuell. Der Tiefpunkt von weniger als 300.000 verkaufen Neubauten pro Monat ist aber schon seit mehr als einem Jahr durchschritten.

FHFA publiziert Zahlen zu früh
Aufgrund eines technischen Fehlers hatte die Federal Housing Finance Agency (FHFA) versehentlich bereits in der Nacht bekannt gegeben, dass die Preise von Einfamilienhäusern in den USA im August deutlich kräftiger gestiegen sind als erwartet. Der FHFA-Hauspreisindex habe im Monatsvergleich um 0,7 Prozent zugelegt, teilte die Agentur in New York mit. Ökonomen hatten lediglich mit einem Zuwachs um 0,3 Prozent gerechnet. Der Index verbuchte bereits den siebten Anstieg in Folge und liefert damit einen weiteren Beleg für die Erholung am krisengeschüttelten US-Häusermarkt.

Die FHFA ist die Aufsichtsbehörde der Hypothekenfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae. Bei der Index-Berechnung werden die Verkaufspreise von Häusern verwendet, deren Hypotheken von Freddie Mac und Fannie Mae gekauft oder garantiert wurden. (awp/mc/ps)

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