Neue Juice-API öffnet Unternehmen den direkten Zugang zu Lade- und Gerätedaten
Bachenbülach – Die Juice Technology AG, Herstellerin von Ladestationen und -software, stellt mit der neuen API für die JUICE EV FLEET SOLUTION eine Schnittstelle vor, die speziell für Elektrofahrzeugflotten entwickelt wurde. Sie ermöglicht Unternehmen, ihre Ladeinfrastruktur nahtlos in bestehende ERP-, Finanz- oder Verwaltungssysteme einzubetten. Die automatisierte Verarbeitung der Ladedaten schafft die Grundlage für effiziente und revisionssichere Abrechnungsprozesse.
Datenfluss von der Ladeinfrastruktur zur Unternehmenssoftware
Unternehmen, die über eigene Verwaltungssysteme verfügen, ziehen es in der Regel vor, das Lademanagement ihrer Elektrofahrzeugflotten intern abzuwickeln, anstatt es an externe Dienstleister auszulagern. API-Schnittstellen ermöglichen dabei den maschinellen Direktzugriff auf Ladestationen und Ladedaten. Die neue Juice-API eröffnet Unternehmen nun die Möglichkeit die mobilen Wallboxen JUICE BOOSTER 3 air ohne Umwege in ihre Systeme zu integrieren und zentral zu managen. Das verschlankt die administrativen Prozesse, minimiert Fehlerquellen und erhöht die Betriebssicherheit.
Ein Meilenstein für das professionelle Flottenmanagement
Für Christoph Erni, CEO und Gründer von Juice Technology, ist die neue API ein entscheidender Fortschritt: „Diese technologisch anspruchsvolle Lösung hat unser Entwicklerteam mit höchster Präzision in beeindruckend kurzer Zeit umgesetzt. Bislang erfolgten Nutzerverwaltung, Gerätemanagement und Ladedatenauswertung ausschliesslich über die App j+ pilot, die für den JUICE BOOSTER 3 air mobil oder im Browser verfügbar ist. Mit der Juice-API ist nun zusätzlich ein Zugriff auf Geräte und Ladeverläufe über eine Client-Anwendung möglich, die nahtlos in die Unternehmenssoftware unserer Flottenkunden integriert werden kann.“
Einfache Integration durch OpenAPI
Die API stellt alle Informationen bereit, die für die zentrale Ladestationsverwaltung relevant sind. Dazu gehören Gerätedaten sowie die vollständige Ladehistorie mit Autorisierungen, Datum, geladener Energiemenge und den auflaufenden Kosten aus dem hinterlegten Tarifmodell.
Da die API vollständig auf OpenAPI-Standards basiert, wird die Implementierung in Zielsystemen erheblich vereinfacht. Unternehmen müssen lediglich eine Client-Anwendung entwickeln, die sich mit der Schnittstelle verbindet, Daten abruft und sie im eigenen System verarbeitet.
Cybersicherheit auf Bankenniveau
Die Juice-API wurde von Grund auf für höchste Datensicherheit und strikte Compliance-Anforderungen nach Zero-Trust-Prinzipien konzipiert. Stefan Hölzl, Projektleiter des API-Entwicklerteams, erläutert: „Unsere Lösung orientiert sich an den OWASP Top 10, einer international anerkannten Referenz für die wichtigsten Sicherheitsrisiken bei Webanwendungen. Sie gewährleistet robuste Abwehrmechanismen gegen unbefugte Zugriffe und Manipulationen, basiert auf einem durchgehend sicheren Architekturdesign und stellt die Integrität aller verarbeiteten Daten sicher. Im Rahmen unserer Sicherheitsroadmap überprüfen und optimieren wir diese Konfigurationen kontinuierlich.“
Statt Passwörtern kommen kurzlebige digitale Schlüssel zum Einsatz, die bei jeder Anfrage automatisch erzeugt und sofort kryptografisch überprüft werden. Benutzerbezogene Datenisolierung stellt sicher, dass der Zugriff strikt auf die eigenen Geräte und Ladedaten beschränkt ist.
Auch bei der Datenverarbeitung herrscht höchste Sicherheit: Die API akzeptiert nur parametrisierte Datenbankabfragen und beugt so zuverlässig typischen Manipulationsversuchen vor, wie sie bei klassischen Webanwendungen auftreten können. Da das System ohne Sitzungen und Cookies arbeitet, entfallen zudem Risiken wie gekaperte Benutzersessions oder Angriffe über gefälschte Anfragen.
Die technische Grundlage der API ist vollständig cloudbasiert. Sie läuft in einer modernen, automatisch skalierbaren Infrastruktur, die Updates im laufenden Betrieb ermöglicht und Anwendungsdienste getrennt voneinander verarbeitet. Das sorgt für hohe Stabilität und schützt sensible Ladedaten nach denselben Sicherheitsprinzipien, die auch im Finanz- und Gesundheitswesen Verwendung finden.
Für wen ist die API gemacht?
Mit der neuen API erweitert Juice seine Flottenlösung JUICE EV FLEET SOLUTION um einen strategisch wichtigen Baustein. Die moderne und hochsichere Schnittstelle richtet sich an Unternehmen und Betreiber grosser Flotten, die ihre Ladeinfrastruktur nahtlos in bestehende ERP- oder Finanzsysteme integrieren und Ladedaten automatisiert zu Abrechnungszwecken weiterverarbeiten möchten – ohne dabei die Kontrolle über ihre Daten aus der Hand zu geben. Die API erfüllt hohe Anforderungen an Compliance, Datensicherheit und Effizienz und legt die Basis für eine professionell skalierbare Stations- und Flottenverwaltung. (Juice Technology AG/mc/ps)