Biella Group H1: Nettoumsatz leicht um 0,8% auf 68,1 Mio. CHF (Vorjahr 67,6 Mio. CHF) gestiegen

Für das ganze Geschäftsjahr wird mit einem Ergebnis gerechnet, das – bei leichtem Umsatzzuwachs – etwas unter dem hohen Niveau des Vorjahres liegen wird.




EBIT im ersten Halbjahr auf -1,1 Mio. CHF (Vorjahr: -0,6 Mio. CHF)
Obwohl der Markt für Papier-, Büro- und Schreibwaren bisher nur wenig vom konjunkturellen Auftrieb profitieren konnte, vermochte die Biella Group im ersten Halbjahr 2007 ihren konsolidierten Nettoumsatz leicht um 0,8% auf 68,1 Mio. CHF (Vorjahr 67,6 Mio. CHF) zu steigern. Während sie in Mittel-/Osteuropa ein ungebrochen kräftiges Wachstum erreichte, konnten in den übrigen Märkten insgesamt nur leichte Verbesserungen erzielt werden.
Das operative Ergebnis (EBIT) der Biella Group belief sich im ersten Halbjahr auf -1,1 Mio. CHF (Vorjahr: -0,6 Mio. CHF) und wurde durch den ungebrochenen Anstieg der Rohstoffpreise und den schwachen Schweizer Franken belastet. Das Konzernergebnis liegt im Halbjahresvergleich mit -1,0 Mio. CHF (Vorjahr -0,9 Mio. CHF) leicht zurück. Die Belastungen des operativen Ergebnisses konnten dank des Wegfalls ausserordentlicher Aufwendungen und eines verbesserten Finanzergebnisses weitgehend aufgefangen werden. Dabei ist zu beachten, dass die Erfolgsrechnung im ersten Halbjahr saisonbedingt traditionell schlechter ist und sich in der umsatz- und ertragsstärkeren zweiten Jahreshälfte jeweils deutlich verbessert. Auf der Kostenseite wurden gegenüber dem Vorjahr nochmals leichte Einsparungen erreicht. Einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Position der Biella im europäischen Wettbewerb leisteten die osteuro-päischen Produktionsstandorte der Gruppe.

IT-Grossprojekt im zweiten Halbjahr


Die zweite Jahreshälfte steht intern im Zeichen des IT-Grossprojektes «Progress», in dessen Folge 2008 die bestehenden unterschiedlichen EDV-Systeme durch ein modernes, gruppenübergreifendes System ersetzt werden. Gleichzeitig wird die Überarbeitung und Europäisierung der Sortimente intensiv weiter vorangetrieben. Die neue Unternehmensmarke «Biella» wird – nach der Schweiz und Holland – bis 2008 auch in Österreich und Mittel-/Osteuropa eingeführt.

Für das Gesamtjahr 2007 rechnet die Biella Group zurzeit mit einer leichten Umsatzverbesse-rung und einem Ergebnis, das das hohe Niveau des Vorjahres nicht ganz erreichen wird.

(Biella/mc/hfu)

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