CH-Vorbörse: Fortsetzung der Abgaben erwartet

Der Dow Jones Index ist nach Europaschluss regelrecht eingebrochen und hat von da weg bis Handelsende noch rund 210 Punkte verloren. Belastend waren erneut erstarkte Rezessionsängste, bekräftigt durch unerwartet schwache Konjunkturdaten und enttäuschende Unternehmensbilanzen.


Bis um 08.20 gibt der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 0,48% auf 7`750,54 Zähler nach. Die Deutsche Bank sieht den SMI bei 7`742 Einheiten.


Das SMI-Kurstableau präsentiert sich vorbörslich durchwegs rot – bis auf Swatch (+0,3%). Wie gewohnt unangekündigt hat die Luxusgüterherstellerin heute Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2007 präsentiert. Swatch hat den Bruttoumsatz um +17,6% auf einen neuen Höchststand von 5,94 Mrd CHF gesteigert. Für 2008 gibt sich das Unternehmen zuversichtlich, zumal für den Januar erneut zweistellige Wachstumsraten ausgewiesen werden konnten. Im Handel wird für den Freitag mit Anschlusskäufen gerechnet.


Mit kräftigen Abgaben fallen dagegen erneut die Banken ins Gewicht. CS (-0,7%) und Julius Bär (-0,6%) verzeichnen Abschläge, UBS (-0,4%) verlieren etwas moderater.


Daneben stehen die zyklischen Werte unter Druck. Clariant und ABB verlieren um 0,6%, Holcim um 0,5% .


Unter den Schwergewichten belasten Nestlé und Roche mit Abschlägen von je 0,5%; Novartis verbilligen sich um 0,4%. (awp/mc/ab)

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