Euro sinkt auf Monatstief

Der Referenzkurs von Donnerstag war 1,2836 Dollar. Der Dollar kostete damit 0,7876 (0,7791) Euro. „Der Euro ist vor allem durch Aussagen von Bundesbank-Chef Axel Weber und schwache Aktienmärkte belastet worden“, sagte Devisenexperte Klaus Gölitz vom Bankhaus M.M. Warburg. Weber hatte in einem Interview gesagt, mit einer weiteren Lockerung der Liquiditätshilfen seitens der EZB für den Bankensektor sei in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen. An den Aktienmärkten sorgten vor allem Gewinnmitnahmen und anhaltende Konjunktursorgen für Abwärtsdruck. „Ein zusätzlich belastender Faktor für den Euro waren steigende Renditen für griechische Staatsanleihen“, ergänzte Gölitz. Die Risikoaufschläge für Staatspapiere des hoch verschuldeten Euro-Landes stiegen am Freitag auf den höchsten Stand seit Anfang Mai. Ausserdem verwies der Devisenexperte auf technische Gründe für den schwachen Euro. Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,81910 (0,82055) britische Pfund , 108,54 (109,82) japanische Yen und 1,3151 (1,3331) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.223,50 (1.233,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 30.710,00 (30.510,00) Euro. (awp/mc/ss/22)

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