Infineon sieht sich für Zukäufe gerüstet

Rund 1,5 Milliarden Euro liegen aktuell in Infineons Kassen. Schröter deutete an, dass er selbst grössere Akquisitionen grundsätzlich für sinnvoll halte. «Ich persönlich glaube, dass eine gewisse Grösse einen Wert an sich hat. Wir werden uns aber nicht zu unüberlegten, spontanen Aktionen hinreissen lassen», schränkte der Manager ein. Damit gibt sich der Finanzchef deutlich offensiver als Vorstandschef Peter Bauer. Der hatte erst jüngst bekräftigt, Zusammenschlüsse bei Unternehmen der Grösse Infineons seien in der Vergangenheit selten gewesen und würden es wahrscheinlich auch in Zukunft bleiben.


«Sinnvolle Optionen kontinuierlich in Prüfung»
Dem Bericht zufolge kommt für Analysten eine grössere Verstärkung am ehesten in den Segmenten Automotive oder Industrie infrage, wo Infineon bereits weltweit die Nummer eins ist. Schröter sagte dazu nur: «Wir prüfen kontinuierlich sinnvolle Optionen, ganz ohne Eile, um uns auf dem einen oder anderen Geschäftsfeld eventuell verstärken zu können. Konkrete Pläne gibt es derzeit nicht.» (awp/mc/ps/07)

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