Schwache US-Immobiliendaten drücken Ölpreis unter 72 Dollar

Das waren 1,20 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent sank um 1,14 Dollar auf 72,48 Dollar.


Erneut schlechte Nachrichten vom US-Immobilienmarkt
Die schlechten Nachrichten vom US-Immobilienmarkt reissen nach Einschätzung der Postbank nicht ab. In den USA waren die Verkäufe bestehender Häuser im Juli überraschend mit Rekordtempo eingebrochen und auf den tiefsten Stand seit 15 Jahren gesunken. „Dies zeigt, dass die Krise am US-Immobilienmarkt noch lange nicht vorbei ist“, erklärte Bankhaus Metzler-Experte Eugen Keller. Die Daten hätten am Markt die Sorge, die US-Wirtschaft könne erneut in eine Rezession abgleiten, genährt. Eine schwache US-Konjunktur hätte auch eine geringere Ölnachfrage zur Folge.


Auch Opec-Öl günstiger
Gesunken ist auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 70,93 Dollar. Das waren 85 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/ps/31)

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