Telekom profitiert im 3. Quartal von Mobilfunkgeschäft

Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sei von 5,29 auf 5,49 Milliarden Euro gewachsen, teilte der Konzern am Mittwoch in Bonn mit. Das Unternehmen bestätigte zwar die Prognose für das laufende Jahr, rechnet aber für 2006 mit einem Rückgang des operativen Ergebnisses.


Prognose bestätigt
Vorstandschef Kai-Uwe Ricke will sich künftig auf die Steigerung des Umsatzes konzentrieren und damit die Wettbewerber vor allem in Deutschland in Schach halten. Das EBITDA werde daher im kommenden Jahr auf 20,2 bis 20,7 Milliarden Euro sinken. Für 2007 rechnet er mit einem Anstieg um 1,5 Milliarden Euro gegenüber 2005. Ricke bestätigte die Prognose für das laufende Geschäftsjahr, wonach das EBITDA auf 20,7 bis 21 Milliarden Euro steigen soll. Für 2006 und 2007 rechnet er mit einem Umsatzplus von jeweils rund fünf Prozent. Der Umsatz kletterte von 14,35 auf 15,04 Milliarden Euro und der Überschuss auf 2,42 Milliarden Euro nach einem Verlust von 1,36 Milliarden Euro im Vorjahr. Von dpa-AFX befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem EBITDA von 5,37 Milliarden Euro und einem Umsatz von 14,85 Milliarden Euro gerechnet.


T-Mobile legt kräftig zu
Kräftig zulegen konnte wie schon in den Vorquartalen T-Mobile. Die Zahl der Mobilfunkkunden kletterte um mehr als 2,2 Millionen, wobei vor allem die Töchter in Deutschland und den USA zum Zuwachs betrugen. In Deutschland gewann T-Mobile 530.000 neue Kunden und in den Vereinigten Staaten 1,1 Millionen Kunden. Die Zahl der DSL-Kunden wuchs auf 7,7 Millionen. Mit 342.000 entfielen davon mehr als die Hälfte auf die Tochter T-Online .


Gesunkene Verschuldung
Die Verschuldung sank gegenüber Ende Juni von 44,5 auf 40,80 Milliarden Euro. (awp/mc/gh)

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