Alpiq veräussert ihre Beteiligung an der Gommerkraftwerke AG

GKW

GKW III, Zentrale Fieschertal. (Foto: zvg)

Lausanne – Der Energiekonzern Alpiq hat seine 26 %-Beteiligung an der Gommerkraftwerke AG an das Westschweizer Energieversorgungs­-Unternehmen Groupe E veräussert. Die Kraftwerksgesellschaft betreibt im Oberwallis drei Wasserkraftkomplexe mit insgesamt 132 MW Leistung. Mit dem Verkauf unternimmt Alpiq einen weiteren Schritt zur Bereinigung ihres Produktionsportfolios. 

Alpiq hat die Verträge zum Verkauf ihrer Anteile an der Gommerkraftwerke AG mit Sitz in Ernen im Kanton Wallis im Juli 2015 unterzeichnet. Am 31. August 2015 wurde nun der Verkauf vollzogen. Käuferin der 26 %-Beteiligung ist das Westschweizer Energieunternehmen Groupe E mit Sitz in Granges-Paccot, welches damit seinen Anteil an der Gommerkraftwerke AG auf 71 % erhöht. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Teil des Alpiq-Umbaus
Die Veräusserung der Beteiligung an der Gommerkraftwerke AG erfolgt im Rahmen des Umbaus der Alpiq Gruppe, der eine Bereinigung des Produktionsportfolios zur Komplexitätsreduktion, ein fokussiertes Kostenmanagement und die Reduktion der Nettoverschuldung zum Ziel hat. Mit rund 2‘800 MW Produktionskapazität bleibt die Wasserkraft ein Hauptpfeiler im Erzeugungsportfolio von Alpiq. Ziel der Gruppe ist es, ihre führende Marktposition im Bereich der Wasserkraft weiter zu optimieren und zu festigen und ihr Engagement für den Erhalt der Schweizer Wasserkraft fortzuführen.

Die Gommerkraftwerke AG betreibt in Ernen, Fiesch sowie in Binn im Kanton Wallis drei Wasserkraftkomplexe. Die Leistung der Speicheranlagen beträgt insgesamt 132 Megawatt und die mittlere Jahresproduktion beläuft sich auf 290 Gigawattstunden. (Alpiq/mc/pg)

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