Mehr als 450’000 Covid-Zertifikate ausgestellt

Covid-Zertifikat
Schweizer Covid-Zertifikat. (Abb: BIT)

Bern – In der Schweiz sind bisher nach Angaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) mehr als 450’000 Covid-Zertifikate ausgestellt worden. Und die Armee wird in der Sommer-RS Impfungen gegen das Coronavirus anbieten.

Die erste Impfung ist für die zweite Woche der Rekrutenschule geplant, also ab dem 12. Juli, die zweite Dosis für die sechste RS-Woche, wie Armeesprecher Stefan Hofer am Montag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage sagte. Die Impfungen sind freiwillig.

«Alle Impfwilligen sollen sich in der RS impfen lassen können, wenn sie das im Zivilleben noch nicht machen konnten», sagte Hofer. Der Impfstoff werde wie in den Kantonen durch die Logistikbasis der Armee bereitgestellt. Die Impfungen führe das Personal des Sanitätsdienstes der Armee durch.

Bis Sonntag wurden insgesamt 450’495 Covid-Zertifikate ausgestellt, davon 450’245 an Geimpfte, 121 an Genesene und 129 an negativ Getestete. 121’893 Zertifikate wurden gemäss BAG allein am Sonntag ausgestellt.

684 Neuinfektionen in den letzten 72 Stunden
In der Schweiz und in Liechtenstein wurden dem BAG am Montag innerhalb von 72 Stunden 684 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet. Gleichzeitig registrierte das BAG 19 Spitaleintritte und drei neue Tote. Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zurzeit 65,10 Prozent. 10, 40 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten belegt.

Kaum Neuinfektionen im Tessin
Im Tessin sind die gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus inzwischen auf einen Tiefststand gesunken: Der Südkanton meldete am Montag eine Neuinfektion innert 24 Stunden sowie eine neue Spitaleinweisung in den letzten 24 Stunden. Keine einzige Person muss derzeit im Tessin wegen einer Covid-19-Infektion auf der Intensivstation gepflegt werden.

Zuletzt gab es im Tessin am 15. September 2020 weniger Neuinfektionen: Damals wurden dem Kanton innert 24 Stunden Null neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet.

Der Kanton Zug sieht keine weiteren Corona-Hilfen vor. Er hat in der Corona-Krise insgesamt 582 Unternehmen mit über 104 Millionen Franken unterstützt.

Nun aber sieht die Zuger Regierung Licht am Horizont. Die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus würden vom Bund stetig gelockert, das gebe der Wirtschaft die Möglichkeit, sich zu erholen und ohne staatliche Unterstützung selbst zu regulieren, schrieb die Zuger Finanzdirektion. (awp/mc/pg)

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