Baugewerbe: Wohnungsbau bleibt Wachstumstreiber

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(Foto: C. Schiller - Fotolia.com)

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Zürich – Die nominellen Umsätze im Bauhauptgewerbe beliefen sich 2013 auf rund 19,9 Mrd Franken, 4.9% mehr als im Vorjahr. Der witterungsbedingte Rückschlag im Jahr 2012 konnte damit wettgemacht werden. Dies geht aus der neuesten Jahres- und Quartalsstatistik des Schweizerischen Baumeisterverbandes hervor.

Auch 2013 prägte die Witterung das Geschehen auf den Schweizer Baustellen. Bis in den April hinein fiel immer wieder Schnee bis ins Flachland. Jedoch war es nie so kalt wie im Februar 2012. Die Witterung in den ersten Monaten des Jahres erschwerte das Bauen und verursachte Mehraufwand, macht es aber nur selten unmöglich. Dem Bauhauptgewerbe gelang es so, wieder das Umsatzniveau von 2011 zu erreichen. Auch die Auftragseingänge sind weiterhin solide: Sie erreichten 19.2 Mrd. Franken, 1.7% mehr als ein Jahr zuvor.

Wohnungsbau als Wachstumstreiber
Wachstumstreiber war dabei erneut der Wohnungsbau, welcher von den tiefen Zinsen, steigenden Einkommen und dem Bevölkerungswachstum profitierte. Das Bauvolumen stieg in diesem Segment um 3.2%, die Auftragseingänge gar um 8.1%.

Durchzogener Ausblick
Für 2014 sind die Aussichten durchzogen: Rückläufige Baubewilligungen sowie die Auswirkungen des Zweitwohnungsartikels in der Verfassung, welchen der Bundesrat zwar pragmatisch, aber praktisch wortgetreu umsetzen will, werden langsam spürbar. Der nach wie vor hohe Auftragsbestand der Baufirmen verhindert aber einen substanziellen Rückgang der Bautätigkeit. Das Bauvolumen dürfte daher 2014 ein ähnliches Niveau erreichen wie 2013. (Schweiz. Baumeisterverband/mc/pg)

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