«Black Friday» und «Cyber Monday»: Post knackt Rekordmarke

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(Foto: Post)

Bern – Black Friday und Cyber Monday haben dieses Jahr wieder für Paket-Rekordmengen gesorgt. Die Pöstlerinnen und Pöstler in den Sortierzentren sowie in der Zustellung verarbeiteten zwischen dem 23. November und dem 1. Dezember insgesamt 7,3 Millionen Pakete, fast ein Viertel mehr als 2019, wie die Post mitteilt.

Durchschnittlich lieferten die Pöstlerinnen und Pöstler pro Tag mehr als 900 000 Pakete aus, in den Tagen unmittelbar nach Black Friday und Cyber Monday waren es sogar über eine Million. Die Sortiermaschinen in den Paketzentren liefen 22 Stunden am Tag, die Belegschaft arbeitete in Sonderschichten und auch samstags, damit alles fristgerecht sortiert werden konnte – und so geht es auch die nächsten Wochen weiter.

Grossmengen mit Ansage
Im Gegensatz zum Lockdown im Frühling konnte sich die Post auf die grossen Paketmengen einstellen, entsprechend planen und zahlreiche Massnahmen treffen, um die Rekordmengen abzufedern. Eine davon: Kleinere Pakete werden in den Briefzentren verarbeitet – täglich bis zu 150’000 Stück. Paket- und Briefpost arbeiten damit Hand in Hand. Briefpöstler stellen auch dort Pakete zu, wo sie das sonst nicht tun.

Die im September und November eröffneten regionalen Paketzentren in Vétroz und Untervaz hätten den ersten Härtetest erfolgreich bestanden, schreibt die Post weiter. Sie konnten die grossen Paketzentren in Daillens, Härkingen, Frauenfeld sowie jenes in Urdorf so entlasten wie erhofft – zusammen mit den regionalen Paketzentren in Cadenazzo und Ostermundigen, die bereits 2019 beziehungsweise im März 2020 eröffnet wurden. Insgesamt verarbeiten die regionalen Zentren täglich rund 190’000 Pakete.

Wie gehts weiter?
Nach Black Friday ist vor Weihnachten. Die Paketvolumina bleiben hoch und werden tageweise weiter zunehmen. «Am Dienstag, 15. Dezember, rechnen wir mit der grössten Menge des Jahres», sagt Stefan Luginbühl, Leiter Paket National/International bei der Post. Die weiteren Prognosen: Ein leichter Rückgang der Mengen in der Altjahreswoche und eine erneute Zunahme im Januar, dann flacht die Kurve wieder etwas ab, bis sie an Ostern wieder stark ansteigt. Eines scheint bereit jetzt klar: «Die Paketmengen kehren nicht mehr auf das Niveau vor Corona zurück», so Luginbühl. (mc/pg)

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