CS bestätigt BIP-Prognosen für 2013 und 2014

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Lage der Exporteure dürfte sich wieder etwas verbessern. (© Binkski – Fotolia.com)

Zürich – Die Ökonomen der Credit Suisse haben ihre Prognosen für das Wachstum des realen Bruttoinlandproduktes (BIP) in der Schweiz für das laufende und das kommende Jahr bestätigt. 2013 erwartet die CS unverändert ein BIP-Wachstum von 1,5%, 2014 rechnet sie mit einem Anstieg um 2,0%, wie dem am Donnerstag veröffentlichten «Konjunkturmonitor 2. Quartal 2013» zu entnehmen ist.

Die Schweizer Binnenwirtschaft befinde sich in einer Positivspirale, die durch eine rege Zuwanderung, tiefe Zinsen und fallende Preise genährt werde, schreibt die CS. Diese Spirale dürfte sich in naher Zukunft weiter drehen und nur durch einen abrupten Zuwanderungsstopp, einen schockartigen Zinsanstieg, rasant steigende Preise oder einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit gebremst werden. Allerdings sei keines dieser Szenarien bis und mit 2014 wahrscheinlich.

Lage der Exporteure dürfte sich wieder etwas verbessern
Der Pferdefuss der Schweizer Wirtschaft bleibe aber das frühere Steckenpferd, die Exportwirtschaft. Immerhin dürfte sich die Lage für die Exporteure weiter verbessern. Denn die CS-Ökonomen gehen davon aus, dass einerseits die Rezession in Europa an Schärfe verlieren und sich andererseits die Währungssituation weiter entspannen wird. Der Franken werde sich in den kommenden Monaten zum Euro weiter abwerten, heisst es, wobei ein Wert von 1,30 innert Jahresfrist realistisch erscheine. (awp/mc/pg)

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