Händler sehen Riesennachfrage nach Stadler-Rail-Aktien

Peter Spuhler
Stadler-Konzernchef Peter Spuhler. (Foto: Allreal)

Zürich / Bussnang – Beim Börsengang von Stadler Rail zeichnet sich ein Grosserfolg ab. Die Nachfrage sei immens, heisst es am Markt. „Es gibt viel zu wenige Aktien, damit alle, die mitmachen wollen, auch etwas erhalten“, sagt ein Händler.

„So wie man hört, waren die Bücher am ersten Tag schon nach zwei Stunden gedeckt“, sagt ein anderer Händler. Es müsse daher mit grösseren Kürzungen bei der Zuteilung gerechnet werden. „Falls man überhaupt eine Zuteilung bekommt. Kleinaktionäre dürften wohl leer ausgehen“, sagt ein Händler.

Privatanleger sollten abwarten, wie sich die Aktie nach dem Börsenstart entwickle. Der Erfolg hänge schliesslich auch davon ab, wo der Ausgabepreis festgelegt werde. Es sei damit zu rechnen, dass die Preisspanne eher am oberen Ende eingeengt werde. Sollte die Spanne, die derzeit bei 34 bis 41 Franken festgelegt wurde, am oberen Ende eingeengt oder gar voll ausgereizt werden, geschehe dies möglicherweise zulasten der zukünftigen Performance.

„Zeug zu einer Volksaktie“
„Stadler Rail hat eindeutig das Zeug zu einer Volksaktie und längerfristig dürfte ihr wohl auch Erfolg beschieden sein“, sagt der Händler. „Stadler Rail kommt gerade rechtzeitig, um auf der grünen Welle mitzureiten“, sagt ein anderer Börsianer. (awp/mc/ps)

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