Schweizer Wirtschaft stagniert im 3. Quartal 2015

Zinspolitik
(Bild: Alexandr Mitiuc - Fotolia.com)

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Zürich – Die Schweizer Wirtschaft hat im dritten Quartal 2015 gegenüber der Vorperiode stagniert (0,0%). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal erhöhte sich das reale BIP von Juli bis September hingegen um 0,8%. Dabei nahm der BIP-Deflator um 1,2% ab, wie das Staatsekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mitteilte.

Damit kommt die Schweizer Wirtschaft nach dem Frankenschock zwar weiter nicht vom Fleck, bricht aber auch nicht ein. Im ersten Quartal war das BIP um 0,2% geschrumpft und im zweiten Jahresviertel um 0,2% gewachsen. Die neusten Werte liegen innerhalb der Ökonomen-Schätzungen. Von AWP befragte Experten hatten das Wachstum zum Vorquartal auf -0,3% bis 0,3% und im Vorjahresvergleich auf +0,4% bis +0,9% geschätzt.

Konsum stützt 
Der Konsum der privaten Haushalte und des Staates stützten im Berichtsquartal laut Seco das BIP-Wachstum. Die Handelsbilanz mit Waren habe ebenfalls einen positiven Wachstumsbeitrag geliefert, die Handelsbilanz mit Dienstleistungen hingegen einen negativen. Produktionsseitig hätten das Gesundheitswesen und die Versicherungsbranche das stärkste Wachstum verzeichnet.

Im zweiten Quartal 2015 ist die Schweizer Wirtschaft laut revidierten Zahlen gegenüber dem Vorjahr um 0,9% gewachsen, was tiefer ist als die ursprünglich gemeldeten +1,2%. Die Veränderungsrate zum Vorquartal wurde dagegen mit +0,2% bestätigt. (awp/mc/pg)

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