Oerlikon investiert 55 Mio Dollar in den USA

Roland Fischer
Oerlikon-CEO Roland Fischer. (Foto: Oerlikon)

Pfäffikon – Der Industriekonzern Oerlikon erweitert seine globalen Aktivitäten im Bereich der additiven Fertigung mit einem neuen Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionszentrum für additiv gefertigte Komponenten im Grossraum Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina. In den Jahren 2017 und 2018 wird Oerlikon 55 Mio Franken in den Aufbau dieser Einrichtung investieren und dabei gegen 100 neue Arbeitsplätze schaffen.

Die Einrichtung in Charlotte wird 2018 in Betrieb genommen, Oerlikon wird jedoch bereits Anfang 2017 an einem provisorischen Standort ihre Tätigkeit im Bereich der additiven Fertigung in Charlotte aufnehmen.

Steigende Nachfrage nach additiv gefertigten Metallbauteilen erwartet
Oerlikon geht davon aus, dass die Nachfrage nach additiv gefertigten Metallbauteilen in den nächsten Jahren stark zunehmen wird. Damit dürfte sich die additive Fertigung zu einem der wachstumsstärksten Bereiche unter den Fertigungstechnologien der nächsten Generation entwickeln. Die additive Fertigung eignet sich zunehmend auch für die Serienproduktion moderner Bauteile und gilt als einer der Grundpfeiler der Industrie 4.0.

Mit den neuen Produktionskapazitäten in Charlotte verfügt Oerlikon über ein weltweites Netzwerk von vier Standorten im Bereich additive Fertigung. Der Standort in Charlotte ergänzt die Standorte der citim GmbH im deutschen Barleben (Magdeburg) und in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) sowie das im Aufbau befindliche Werk zur Herstellung moderner Metallpulver für die additive Fertigung und moderner Beschichtungen in Plymouth Township (US-Bundesstaat Michigan). (mc/pg)

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