Orell Füssli übernimmt den Lehrmittelverlag Hep

Daniel Link
Daniel Link, CEO Orell Füssli Holding. (Foto: OFH)

Zürich – Orell Füssli übernimmt die Mehrheit am Hep Verlag, einem Anbieter von Schweizer Lernmedien. Mit dem Zusammenschluss bündeln der Orell Füssli Verlag und der Hep Verlag ihre Kräfte im Bereich bedeutender Lernmedien für verschiedene Schul- und Ausbildungsstufen und beim Aufbau eines konvergenten Lernmediensystems im Bereich E-Learning und bei hybriden Angeboten.

Durch die Akquisition baue Orell Füssli ihr bestehendes Verlagsportfolio deutlich aus, stärke ihre Position im Markt für Lernmedien und vollziehe einen bedeutenden Schritt in der Umsetzung der Wachstumsstrategie im Bildungsbereich, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

Jahresumsatz von 10 Mio Franken
Der Hep Verlag ist mit seinen Print- und Digital-Angeboten einer der grössten Lernmedien-Verlage der Schweiz. Im Zentrum der Verlagsarbeit steht die Entwicklung von Lehr- und Lernmedien für die Sekundarstufe II, die Tertiärbildung und die Weiterbildung. Das Portfolio umfasst über 900 Titel und bietet auch vollständig digitalisierte Lehrmittelausgaben mit hoher Funktionalität. Hep erwirtschaftete mit seinen 45 Mitarbeitenden 2021 einen Umsatz von rund 10 Mio Franken. Alle Mitarbeitenden werden übernommen und das bestehende Management-Team wird weiterhin das operative Geschäft leiten. Das Unternehmen wird als eigenständige Firma am Standort Bern weitergeführt.

Verleger und Gründer Peter Egger hat sich entschieden, nach einer Übergangszeit aus dem Unternehmen auszuscheiden. Der Verwaltungsrat wird künftig durch zwei Mitglieder der Orell Füssli AG ergänzt. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Die Übernahme des Hep Verlags bringt einen positiven EBIT-Beitrag und Orell Füssli rechnet für 2022 neu damit, eine EBIT-Marge auf Vorjahresniveau zu erreichen. (mc/pg)

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