Repower steigert Gesamtleistung deutlich

Kurt Bobst
Repower-CEO Kurt Bobst. (Foto: Repower)

Poschiavo – Der Energiekonzern Repower hat im ersten Halbjahr 2018 die Gesamtleistung gesteigert, unter dem Strich jedoch nur eine schwarze Null erreicht. Belastet hat der länger als geplante Produktionsausfall im Kraftwerk Teverola in Italien, wo bei der periodischen Revision Defekte entdeckt wurden.

Die Gesamtleistung wuchs um 16 Prozent auf 1,05 Milliarden Franken, wie Repower am Mittwoch mitteilte. Demgegenüber schrumpfte der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT auf 9 Millionen von 20 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Unter dem Strich sei ein Gewinn von 225’000 Franken ausgewiesen worden, heisst es weiter. Im Vorjahr lag der Überschuss noch bei 952’000 Franken. Als Grund für den Rückgang wird der längere Ausfall der Produktion des Gaskombikraftwerks Teverola genannt. Bei der geplanten Revision wurden technische Defekte gefundenen.

«Trotz eines unerwarteten Ausfalls der Produktion in Teverola können wir ein positives Halbjahresergebnis vermelden. Dies ist, auch unter Berücksichtigung der sich konstant ändernden Marktbedingungen, ein zufriedenstellendes Resultat», wird Konzernchef Kurt Bobst in der Mitteilung zitiert.

Im Zeichen der Weiterentwicklung
Das Semester habe im Zeichen der Weiterentwicklung und Vorbereitung auf die Markteinführung innovativer Systeme und Dienstleistungen zur effizienten Energienutzung und zur Netzbewirtschaftung gestanden, heisst es weiter. Bei den Leistungen für Dritte sei ein erfreulicher Zuwachs verzeichnet worden.

Und in der Schweiz habe man als Pilotprojekt «Smart-Power» lanciert. Grundlage für die Lösung sei ein leistungsabhängiger Tarif und eine Smart-Metering-Lösung, womit die Kunden ihren Verbrauch aktiv optimieren könnten. In der Schweiz und in Italien würden die Angebote im Bereich der Elektromobilität auf wachsendes Interesse stossen und das Ladenetzwerk «Plug’n Roll» wurde weiter ausgebaut.

Repower geht davon aus, dass die Margen im Stromgeschäft weiterhin unter Druck bleiben werden und dass auch der Euro/Franken-Wechselkurs einen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis haben wird. Man habe jedoch die richtigen strategischen Weichenstellungen getätigt, um im Markt bestehen zu können. Für das Geschäftsjahr wird ein Ergebnis erwartet, das dem Trend des vorliegenden Halbjahresabschlusses entspricht. (awp/mc/pg)

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