Sika eröffnet zwei neue Fabriken in Südostasien

Sika

Produktionswerk in Myanmar. (Foto: Sika)

Baar – Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika setzt die Strategie 2018 mit der Erschliessung neuer Märkte und der Eröffnung von sechs bis acht Fabriken jährlich um und hat nun die Präsenz in Südostasien weiter ausgebaut. Mit je einem neuen Produktionswerk für Betonzusatzmittel in Myanmar und Kambodscha stärkt Sika die Kundennähe in diesen Wachstumsmärkten.

In Myanmar stellt das neue Produktionswerk einen Meilenstein dar. Als erster Bauchemiezulieferer im Land produziert Sika lokal, in einem Werk nahe Yangon. «Die Kunden profitieren von kurzen Produktions- und Lieferzeiten sowie optimal auf die lokalen Rohstoffe abgestimmte Zusammensetzungen der Betonzusatzmittel», wird Heinz Gisel, Regionalleiter Asien/Pazifik, in einer Mitteilung zitiert.

Kerngeschäft Betonzusatzmittel
Die Additive für Hochleistungsbeton wurden bisher unter anderem beim Bau des Hanthawaddy International Airport oder der «Friendship» Brücke, welche Myanmar und Laos verbindet, verwendet. Jüngstes Bauprojekt, das gegenwärtig mit Hilfe von Sika Produkten in Yangon realisiert wird, ist das Lake Suites Projekt, das Büroflächen, ein Hotel und Wohnungen in einer Überbauung vereint.

Starke Wettbewerbsposition
Mit der Eröffnung einer Produktionsanlage für Betonzusatzstoffe in Phnom Penh erschliesst Sika weiteres Potential in Kambodschas boomender Baubranche. Diese wuchs im Jahr 2015 um 20%. Im ganzen Land herrscht ein Infrastrukturmangel, während die junge Bevölkerungsschicht wächst und in die Städte zieht. Das führt zu einer erhöhten Investitionstätigkeit, insbesondere aus China, Korea und Japan, welche umfangreich in Einkaufszentren, Hotels sowie Infrastruktur- und Wohnbauprojekte in der Nähe der Hauptstadt investieren. (Sika/mc/pg)

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