Sika verkauft europäisches Geschäft für Industriebeschichtungen

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(Bild: Sika)

Baar – Der Bauchemiekonzern Sika verkauft sein europäisches Geschäft für Industriebeschichtungen mit Sitz in Deutschland an das US-Unternehmen Sherwin-Williams. Bei der Sparte handle es sich um ein Nischengeschäft innerhalb der Sika-Gruppe mit wenig Synergiepotenzial auf Konzernebene, schreibt Sika in einer Mitteilung vom Donnerstag. Zum Verkaufspreis machte der Zuger Konzern keine Angaben.

Der Hauptstandort und das Produktionswerk des zu verkaufenden Geschäftsbereichs befinden sich im deutschen Vaihingen. Das Produktportfolio beinhaltet Korrosions- und Brandschutzbeschichtungen, die hauptsächlich in Deutschland, der Schweiz, Polen und Österreich vertrieben werden. Diese werden laut den Angaben hauptsächlich an spezialisierte Kundengruppen verkauft, wie Stahlbauunternehmen oder Anbieter, die sich auf Korrosionsschutz spezialisiert haben. 2020 erzielte die Sparte einen Umsatz von 75 Millionen Franken.

Sherwin-Williams ist ein Anbieter von industriellen Farben und Beschichtungen. Mit dem US-Unternehmen habe man den richtigen langfristigen Eigentümer für das Geschäft gefunden, gibt sich Sika in der Mitteliung überzeugt. Sherwin-Williams biete sich mit dem Kauf eine strategische Chance zur Förderung des Wachstums und zum Ausbau seiner Markstellung in Europa. Das Closing des Verkaufs ist für Anfang 2022 vorgesehen.

Sika beschäftigt weltweit 25’000 Mitarbeitende und erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 7,9 Milliarden Franken. (awp/mc/pg)

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