Stimmung bei Industrieunternehmen trübt sich im Februar leicht ein

Stimmung bei Industrieunternehmen trübt sich im Februar leicht ein
(Unsplash)

Zürich – Die Stimmung bei den Schweizer Industrieunternehmen hat sich im Februar leicht verschlechtert. Die Schweiz ist damit eine Ausnahme.

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie hat sich im Februar im Vergleich zum Vormonat um 1,4 Zähler auf 47,4 Punkte reduziert, wie die Grossbank UBS und der Einkauf-Fachverband Procure.ch am Montag mitteilten. Er liegt damit unter den Prognosen der von AWP befragten Ökonomen, die von einem Wert zwischen 48,5 und 50,6 Punkten ausgegangen waren.

Bei Werten unter 50 Punkten gehen die befragten Unternehmen von einer schrumpfenden wirtschaftlichen Aktivität aus. Liegt der Index oberhalb, dann ist von Wachstum auszugehen.

Krise seit über drei Jahren
Der Index bleibt mit dem aktuellen Stand also klar unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten – schon den 38. Monat in Folge. Somit folge der hiesige Index den Pendants in den USA und Deutschland nicht, wie die UBS-Ökonomen feststellen. Diese hatten zu Beginn des Jahres erstmals seit einem bzw. gut drei Jahren wieder die 50-Punkte-Marke überschritten.

Ob der dortige Optimismus anhält, wird sich allerdings wegen des Kriegs im Nahen Osten weisen müssen. Alle Umfragen wurden vor Kriegsausbruch durchgeführt.

Der PMI für den Dienstleistungssektor erholte sich derweil weiter. Er stieg im Februar um 0,4 Stellen auf 54,2 Punkte und verharrte damit über der Wachstumsschwelle. Damit liegt der Indikator den dritten Monat in Folge über der 50-Punkte-Marke. In der Umfrage der Nachrichtenagentur AWP hatten Ökonomen einen Wert zwischen 52,5 und 53,9 Punkten erwartet. (awp/mc/pg)

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