TCS 2012 mit positivem Betriebsergebnis von 5,84 Mio CHF

TCS 2012 mit positivem Betriebsergebnis von 5,84 Mio CHF

Stephan Grötzinger, Generaldirektor, Touring Club Schweiz (TCS).

Zürich – Der Touring Club Schweiz (TCS) konnte im Geschäftsjahr 2012 bei einem Nettoumsatz von CHF 349.9 Mio. er ein positives Betriebsergebnis von 5.84 Mio. erzielten.  Mit einem Mitgliederbestand von über 1.6 Millionen konnte er seine führende Position im schweizerischen Mobilitätsmarkt im Besonderen mit der Patrouille, dem TCS-Rechtsschutz und die Personenassistance (TCS ETI-Schutzbrief) festigen, so die Medienmitteilung von Freitag.

Bei einem Nettoumsatz von CHF 349.9 Mio. erwirtschaftete der TCS ein positives Betriebsergebnis von 5.84 Mio. Darüber hinaus konnten gezielte Investitionen getätigt werden. Einerseits wurde in die Kernkompetenzbereiche des TCS, erwähnt sei hier der Bau des im Sommer 2012 in Betrieb genommenen Verkehrssicherheitszentrums Derendingen, investiert und andererseits konnte die Modernisierung der Telefon- und IT-Struktur weiter vorangetrieben und der elektronische Pannenrapport eingeführt werden.
Weiterentwicklung der Personenassistance
Seit ihrer Gründung im Jahr 2011 führt die in Zürich beheimatete AAA (Alpine Air Ambulance AG), in welcher der TCS eine Beteiligung hält, für den TCS sowohl am Boden wie auch in der Luft medizinische Patiententransporte durch, also Repatriierungen und Verlegungen, für die mehr als 1 Million Begünstigten des TCS ETI-Schutzbriefes. Für diese so genannten Sekundärtransporte steht beim Flugplatz Birrfeld ein nach modernsten medizinischen Standards ausgerüsteter Helikopter und beim Flughafen Zürich-Kloten ein gleichermassen ausgestattetes Ambulanzflugzeug zur Verfügung. Die Klinik Hirslanden in Zürich stellt die Verfügbarkeit von medizinischen Teams und die Koordination bei Personentransporten sicher.
Akzente

TCS Patrouille mit überdurchschnittlichen Einsätzen
2012 war insofern ein Ausnahmejahr für die Patrouille TCS, als der kalte Februar überdurchschnittlich viele Einsätze auslöste. In diesem Monat sind über 85’000 Telefonanrufe eingegangen. Im Vorjahresmonat waren es lediglich 35’000. 2012 wurden insgesamt 300’000 Patrouilleneinsätze geleistet. Bewährt hat sich die elektronische Auftragsübermittlung von der Einsatzzentrale an die Patrouilleure sowie der elektronische Pannenreport. Die durchschnittliche Wartezeit vom Anruf eines Hilfesuchenden bis zum Eintreffen des Patrouilleurs am Pannenort betrug 35 Minuten.

Beim Verkehrsrechtsschutz hingegen sind die Ergebnisse unter den Erwartungen geblieben. Beim TCS ETI-Schutzbrief konnte trotz leicht rückläufigen Verkaufszahlen beim Schutzbrief ETI-Europa (-1 Prozent) insgesamt ein Wachstum von 10 Prozent erzielt werden. Von ETI Europa wurden 687’839 Policen verkauft, von ETI Welt 226’301. 2012 sind 875 TCS-ETI Schutzbriefbegünstigte aus medizinischen Gründen in die Schweiz zurückgeführt worden.

TCS Camping & Hotels unter den Erwartungen
Allgemein blieb das Resultat der Campings wetterbedingt und infolge des währungsbedingten Rückgangs der ausländischen und schweizerischen Gäste unter den Erwartungen. Die beiden TCS-Hotels in Bad Ragaz und Vira Gambarogno erzielten hingegen eine gute Auslastung. Im Rahmen des ständigen Bestrebens nach Verbesserung des Komforts für die Campinggäste wurden auch im vergangenen Jahr Investitionen vorgenommen. Gut aufgenommen wurden im Besonderen die auf acht Plätzen neu angebotenen «TCS Pods». (tcs/mc/cs)

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