Uhrenexporte im April wieder gestiegen

Uhrenmacher

Biel – Die Schweizer Uhrenexporte sind im April 2013 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, dies nachdem sich in den Monaten Februar und März real jeweils ein Minus ergeben hatte. Die Ausfuhren erhöhten sich nominal um 5,7% auf 1’796 Mio CHF, entsprechend einem realen Plus von 2,3%, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mitteilte. Von Januar bis April verzeichneten die Uhrenexporte nominal einen Anstieg um 3,3% auf 6’527 Mio CHF, während sich real gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 0,3% ergab.

Die Uhrenexporte seien zwar in den ersten vier Monaten weiterhin gestiegen, das Wachstum sei aber weniger nachhaltig als zuvor, teilte der Schweizerische Uhrenverband (FHS) am Dienstag mit. Das Wachstum sei in eine Phase der Normalisierung eingetreten.

Gefragte Stahluhren
Im April verzeichneten die Stahluhren, welche mit einem Monatsumsatz von über 610 Mio CHF mehr als einen Drittel der Uhrenexporte ausmachen, mit einem Plus von 9,0% ein gutes Wachstum. Die mit einem Umsatz von gut 660 Mio CHF noch etwas grössere Kategorie der Golduhren legte um 5,6% zu. Ein wertmässiges Minus von 2,1% verzeichnete einzig die Kategorie der Gold-Stahluhren.

Exportmarkt Deutschland legt deutlich zu
Von den wichtigsten Exportländern war das Wachstum im Berichtsmonat im Exportmarkt Deutschland (+19,8%) am grössten, wogegen der grösste Exportmarkt Hong Kong ein Minus von 6,7% verzeichnete. Stark rückläufig waren auch die Exporte nach China (-22,0%) oder Frankreich (-15,2%). (awp/mc/ps)

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