Wieder mehr Beschäftigte in der Uhrenindustrie

Uhren

Dank dem guten Geschäftsgang der Branche ist der Personalbestand der Uhrenindustrie 2011 stark angestiegen. (Foto: CPIH/Xavier Voirol)

La Chaux-de-Fonds – Der Personalbestand in der Schweizer Uhrenindustrie ist 2011 um 8,8% gewachsen. Mit dieser Aufstockung sei der Rückgang der Beschäftigtenzahl während der letzten Jahre vollumfänglich kompensiert worden, teilt der Arbeitgeberverband der Schweizer Uhrenindustrie mit.

Insgesamt stieg die Zahl auf 52’803 Beschäftigte. Dies entspreche dem zweithöchsten Stand seit 30 Jahren, heisst es weiter. Es ist zudem das erste Mal seit drei Jahren, dass der Personalbestand in der Branche wieder zunahm. Im Krisenjahr 2009 war die Zahl der Beschäftigten um 7,9% und 2010 nochmals um 1,1% gesunken.

Weniger Unternehmen
Die Zahl der Unternehmen nahm hingegen um 23 Einheiten ab, was einem Rückgang von 3,8% entspricht. Dieses Ergebnis erscheint auf den ersten Blick im Widerspruch zur Zunahme bei den Beschäftigten zu stehen. Es könne aber mit der gegenwärtigen Entwicklung in der Branche erklärt werden, schreibt der Verband und verweist auf Fusionen und Übernahmen.

Der Verband sieht die Ergebnisse als Resultat des guten Geschäftsgangs der Branche. Die Uhren- und mikrotechnische Industrie, die über gesunde Strukturen und hohe Produktionskapazitäten verfüge, befinde sich in einer ähnlich positiven Lage wie in den Jahren 2007 und 2008. (awp/mc/pg)

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