Das Weltgeschehen im Fokus

Das Weltgeschehen im Fokus
(Bild: zvg)

Zürich – Das Landesmuseum zeigt ab dem 6. Mai die besten Pressefotografien der Welt und der Schweiz und erlaubt damit einen reflektierenden Blick hinter die Schlagzeilen.

Pressefotografinnen und -fotografen sind die Augen der Weltöffentlichkeit. In den beiden Ausstellungen «World Press Photo 2022» und «Swiss Press Photo 22» sind die besten globalen und nationalen Pressebilder des letzten Jahres zu sehen. Sie erlauben, das normalerweise schnell vorüberziehende Zeitgeschehen für einmal in Ruhe zu betrachten, aus bisher unbekannten Perspektiven kennenzulernen und kritisch zu reflektieren.

Während «Swiss Press Photo» rund 90 Bilder in den bisherigen Kategorien Aktualität, Alltag, Schweizer Geschichten, Porträt, Sport und Ausland präsentiert, hat sich das Format bei «World Press Photo» auf dieses Jahr hin verändert. Um eine zu starke Fokussierung auf westliche Perspektiven zu vermeiden, wurde der Wettbewerb neu in sechs regionale Ausscheidungen gegliedert. Diese Regionen – Afrika, Asien, Europa, Nord- und Zentralamerika, Südamerika sowie Südostasien/Ozeanien – haben neu eine eigene Jury, welche die Gewinnerinnen und Gewinner der entsprechenden Region bestimmen. Die Ausgezeichneten werden in der Folge von einem globalen Gremium beurteilt, um die vier Gesamtsiegerinnen und -sieger zu küren.

Auch bei den Kategorien gibt es bei «World Press Photo» eine Änderung. Neu sind es nur noch vier, dafür thematisch offene: Einzelbilder (Singles), Geschichten von drei bis zehn Bildern (Stories), Langzeit-Projekte, die ein einzelnes Thema mit bis zu 30 Bildern beleuchten (Long-Term Projects) und die neue Kategorie Open Format, die eine Mischung von Fotografien mit verschiedenen Medien wie beispielsweise Illustrationen, Videos, Animationen oder Musik erlauben. In der Ausstellung sind rund 120 Fotografien aus den Siegerprojekten zu sehen. (Landesmuseum/mc)

Swiss Press Photo 22
World Press Photo 22

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