EY: Gewinner des Entrepreneur Of The Year-Wettbewerbs 2016 stehen fest

Von moneycab - 22:30

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Die Gewinner: Dr. Tej Tadi, Hans-Rudolf Schurter, Willi Miesch und Olivier Brourhant (v.l.). (Foto: EY)

Zürich – Zum 19. Mal in Folge wurden heute die Auszeichnungen zum Entrepreneur Of The Year vergeben in den Kategorien «Dienstleistung/Handel», «Industrie/High-Tech/Life Sciences», «Emerging Entrepreneur» und «Family Business». Die Gala für die Wettbewerbsteilnehmer stand unter dem Motto «chef d’œuvre» und fand zum ersten Mal in der Geschichte des Schweizer Entrepreneur Of The Year-Wettbewerbs in der Romandie statt. Dabei bot das weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Hotel Royal Savoy Lausanne den passenden Rahmen für das Fest und seine Hauptdarsteller.

Rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur folgten der Einladung nach Lausanne und feierten die stolzen Gewinner. Für Bruno Chiomento, Präsident des Verwaltungsrates von EY Schweiz, ist dieser Abend immer ganz besonders inspirierend: «Es bewegt mich jeweils zu sehen, mit welch grosser Freude diese erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmer unseren Award in Empfang nehmen. Sie alle sind Überzeugungstäter im besten Sinne. Wenn wir ihr Leben auch nur ein Bisschen einfacher machen können, dann sollten wir das unbedingt tun.»

Der Entrepreneur Of The Year-Award 2016 geht in der Schweiz an:

  • Olivier Brourhant, AMARIS SA, Genève, Kategorie «Dienstleistung/Handel»
  • Willi Miesch, Medartis AG, Basel, Kategorie «Industrie/High-Tech/Life Sciences»
  • Dr. Tej Tadi, MindMaze SA, Lausanne, Kategorie «Emerging Entrepreneur»
  • Hans-Rudolf Schurter, Schurter Holding AG, Luzern, Kategorie «Family Business»

Olivier Brourhant: Benchmark des Consultinggeschäfts
Olivier Brourhant, Mitbegründer, Mitinhaber und CEO der AMARIS SA aus Genf erhält den Award zum Entrepreneur Of The Year 2016 in der Kategorie «Dienstleistung/Handel». Brourhant hat innerhalb von nur neun Jahren die weltweit tätige AMARIS-Gruppe aufgebaut. Sie hat sich als Technologie- und Business-Consultant international einen ausgezeichneten Namen gemacht. AMARIS geht weltweit in Länder, die für die grosse Konkurrenz zu klein sind, und rekrutiert abhängig von der Problemstellung junge Fachleute vor Ort. Diese Strategie im Verbund mit einer konsequenten Digitalisierung und Globalisierung führte seit der Gründung zu einem beeindruckenden Wachstum. AMARIS unterhält heute Büros an 70 Standorten und eigenständige Niederlassungen in mehr als 45 Ländern. Insgesamt erwirtschaften die über 2600 Mitarbeitenden zurzeit gegen 150 Millionen Schweizer Franken Umsatz. «Olivier Brourhant ist ein engagierter, inspirierender und elektrisierender Unternehmer und seine Visionen übertragen sich auf alle, die mit ihm zu tun haben», fasst Jurymitglied Dr. Paul Hälg seine Wertschätzung für den 42-jährigen Brourhant in Worte. Dies und sein beeindruckender unternehmerischer Leistungsausweis machten ihn zum verdienten Entrepreneur Of The Year 2016.

Willi Miesch: In bester Gesellschaft und Tradition
Mit Willi Miesch, Mitinhaber und CEO des Basler Medizinaltechnikers Medartis AG, zeichnet die Jury in der Kategorie «Industrie/High-Tech/Life Sciences» einen Unternehmer aus, der, wie Jury-Mitglied Bernhard Alpstaeg ausführt, «mit seiner Art auf der ganzen Welt reüssieren würde». Miesch hat die Jury überzeugt, weil er ein ausgesprochen unabhängiger Denker und ein überlegter, entscheidungsfreudiger Macher ist. Seine Medartis ist eine gesuchte Entwicklungspartnerin für Ärzte im Bereich der plastischen Chirurgie, für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen, für Fuss- und Handspezialisten sowie für Orthopäden und Traumatologen. In diesen Bereichen erarbeiten die Entwicklungsteams von Medartis im engen Austausch mit den führenden wissenschaftlichen Instituten und den hochqualifizierten Anwendern technisch hochpräzise Implantate für die chirurgische Fixierung von Knochenbrüchen und Osteotomien. All dies entsteht am Hauptsitz in Basel und findet von dort seinen Weg in die Welt. Aktuell beschäftigt Medartis weltweit rund 350 Mitarbeitende. Das Unternehmen hat sich seit seiner Gründung vor rund 20 Jahren an der Weltspitze etabliert. «Die Jury ist stolz, mit Willi Miesch das technische Epizentrum der Medartis AG im Kreis der Entrepreneurs Of The Year begrüssen zu dürfen», sagt Bernhard Alpstaeg.

Dr. Tej Tadi: Beste Chancen auf das ‚Next Big Thing‘
Zum Entrepreneur Of The Year 2016 in der Kategorie «Emerging Entrepreneur» beruft die Jury den Neurotechnologen Dr. Tej Tadi. Tadi führt von Lausanne aus ein schlagkräftiges Jungunternehmen mit rund 50 hochqualifizierten Mitarbeitenden. Das erste Produkt seiner MindMaze SA ist ein Therapiegerät für Störungen des Nervensystems. Es macht sich die Erkenntnisse aus der Hirnforschung zu Nutze, dynamisiert mit raffinierten Täuschungsmanövern den Heilungsprozess und unterstützt die Neurorehabilitation sofort nach Auftreten der Einschränkung. MindMaze-Geräte für den Hausgebrauch ermöglichen zudem das Training daheim. Spielerische Elemente setzen Anreize zum Üben und sorgen dafür, dass die Patienten trotz oft langwieriger Therapien motiviert bleiben. Edouard Pfister, Vertreter der Jury, formuliert es so: «MindMaze hat in ihrem Fachgebiet nach nur gerade vierjähriger Aktivität eine weitherum beachtete Marke geschaffen. Das liegt auch an ihrem Gründer.» Tej Tadi beeindruckt mit seinem klaren Fokus, mit grosser Ambition und unerschütterlichem Vertrauen. Er ist überzeugt, dass MindMaze die Welt verbessern wird. «Tej Tadi ist schlicht der ideale Kandidat für einen Emerging Entrepreneur», so Edouard Pfister. Das glaubt nicht nur die Jury, sondern auch die internationale Investorengemeinde, die das Unternehmen bereits heute mit über einer Milliarde US-Dollar bewertet.

Hans-Rudolf Schurter: Katalysator der Familieninteressen
In der Kategorie «Family Business» wird 2016 die SCHURTER-Gruppe aus Luzern ausgezeichnet. SCHURTER entwickelt und produziert Elektro- und Elektronikkomponenten und bewirtschaftet ein Sortiment von insgesamt 25’000 Produkten. Den Award für den Entrepreneur Of The Year nimmt der langjährige CEO und heutige Präsident des Verwaltungsrates, Hans-Rudolf Schurter, entgegen. Hans-Rudolf Schurter übernahm die Gruppe 1985 von seinem Vater. Als Unternehmer in dritter Generation hat er das Wachstum der Gruppe stark vorangetrieben. Dabei wurde er als umsichtiger, kluger und immer auf die Menschlichkeit bedachter CEO an allen Standorten geschätzt und verehrt. Er hat seinem Nachfolger in diesem Amt eine hochmoderne, international sehr gut aufgestellte und vollkommen unabhängige Unternehmensgruppe übergeben. Gegen 1600 Mitarbeitende und 18 Gesellschaften, 11 davon mit eigener Produktion, sind heute in 15 Ländern tätig. Das ist bereits unternehmerisch mehr als beeindruckend. Claude Cornaz, Jurymitglied und 2012 selber Preisträger in der Kategorie «Family Business», streicht indes vor allem die Bedeutung der Aufgabe heraus, die Hans-Rudolf Schurter mit Blick auf die Strukturierung der Familieninteressen gemeistert hat: «Ein Familienunternehmen ohne verbindliche Family Governance wird mit jeder Generation anfälliger für Störmanöver. Hans-Rudolf Schurter hat diese Herausforderung angenommen. Er hat die Familieninteressen gebündelt und wichtige Grundlagen für die Zukunftsfähigkeit der Gruppe als Familienunternehmen gelegt. Die kommenden SCHURTER-Generationen werden es unserem diesjährigen Preisträger mit Sicherheit zu danken wissen.»

Entrepreneurs auf dem Prüfstand
Von der Bewerbung bis zum Titel haben die Wettbewerbsteilnehmer drei Hürden zu nehmen. Nominiert und damit zum Wettbewerb zugelassen wird, wer die geforderten Kriterien erfüllt. Im Interview mit EY werden dann die nominierten Entrepreneurs und ihre Firmen auf Herz und Nieren geprüft. Die dabei erhobenen Fakten und Einschätzungen dienen der Jury zur Ermittlung der Finalistinnen und Finalisten. 2016 waren es 15 aus 49. Dann macht sich die Jury selber auf den Weg zu den möglichen Winners und deren Wirkungsstätten. Sie bewertet jeweils die unternehmerische Leistung, die Geschäftsentwicklung, die Innovationskraft, die Mitarbeiterführung, die Zukunftsfähigkeit sowie den gesamtgesellschaftlichen Impuls, der von den Kandidierenden und ihren Unternehmungen ausgeht. Gemeinsam wird schliesslich entschieden, wer sich als Entrepreneur Of The Year durchsetzt.

Ein Wettbewerb für die Welt
Der Wettbewerb zum EY Entrepreneur Of The Year findet weltweit nach denselben Kriterien statt. In insgesamt 150 Städten bewerben sich jeweils über 10’000 Unternehmerinnen und Unternehmer um den begehrten Titel. Das ist einzigartig. Aus den Landessiegern wählt eine unabhängige Jury im Frühsommer des Folgejahres den World Entrepreneur Of The Year. 2016 vertrat Dr. Jan Lichtenberg, letztjähriger Award-Winner der Kategorie «Emerging Entrepreneur», die Farben der Schweiz.

In der Schweiz wird der Entrepreneur Of The Year-Wettbewerb 2016 zum 19. Mal in Folge durchgeführt. Er wird mitgetragen und unterstützt vom Programmpartner Credit Suisse und den Sponsoren AMAG, Uhrenmanufaktur H. Moser & Cie. und SWISS.

Die unabhängige Jury 2016
Bernhard Alpstaeg, swisspor Management AG, Patron und Entrepreneur Of The Year 2007
Brigitte Breisacher, Alpnach Norm-Schrankelemente AG, Inhaberin und Unternehmensleiterin der Alpnach Norm-Gruppe
Claude R. Cornaz, Vetropack Holding AG, CEO und Entrepreneur Of The Year 2012
Dr. Beat Curti, Unternehmer
Prof. Dr. Edgar Fleisch, ETH Zürich und Universität St. Gallen
Dr. Paul J. Hälg, Dätwyler Holding AG, CEO
Edouard Pfister, Sonceboz S.A., Präsident des Verwaltungsrates
Sébastien Tondeur, MCI Group Holding SA, CEO und Entrepreneur Of The Year 2011
Prof. Dr. Thomas Zellweger, Universität St. Gallen, Direktor Center for Family Business

(EY/mc/ps)

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