Fuckup Night der Baubranche: Wer hat eine Scheitern-Geschichte zu erzählen?

Fuckup Night der Baubranche: Wer hat eine Scheitern-Geschichte zu erzählen?
Fuckup Night (Bild: smino)

Zürich – Die smino AG und die Provis AG suchen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus der Bau- und Immobilienbranche, die den Mut haben, auf der Bühne offen über ihre grössten beruflichen Rückschläge zu sprechen. Am 12. November 2026 findet in Zürich die vierte Ausgabe der smino Fuckup Night statt und der Call for Speaker läuft.

Die smino Fuckup Night hat sich in der Bau- und Immobilienbranche als festes Format etabliert. Drei Ausgaben, drei Mal ausverkauft, drei Mal begeistertes Publikum: 90 Prozent der bisherigen Teilnehmenden bewerteten den Anlass als «besonders wertvoll». Was 2023 als Experiment begann, ist heute eine der ungewöhnlichsten Netzwerkveranstaltungen der Schweizer Bauwelt.

Kein Marketing, keine Hochglanzpräsentation

Das Konzept ist denkbar einfach und denkbar ungewöhnlich. Wer auf die Bühne steigt, erzählt keine Erfolgsgeschichte. Gefragt sind echte Projekte, die schiefgelaufen sind: ein Umbauprojekt, das zum Behördendrama wurde; eine Innovation, die an der Realität gescheitert ist; eine Firmenübernahme, die teurer wurde als geplant. Nur eine ehrliche Geschichte und die Learnings daraus zählen.

«Wir schaffen einen offenen Raum, um aus Fehlern zu lernen, denn nur durch Transparenz und Austausch kann sich die Branche nachhaltig verbessern», sagt Sandor Balogh, Gründer und CEO der smino AG.

Das Format ist klar definiert: 15 Minuten Referat, optional mit Slides, anschliessend Fragen des Moderators und aus dem Publikum. Das Publikum besteht aus rund 80 Entscheiderinnen und Entscheidern aus Architektur, Bauwesen und Immobilienwirtschaft.

Olympisch gescheitert, zu früh gezögert, zu spät getestet

Unter den bisherigen 14 Sprecherinnen und Sprechern fanden sich Persönlichkeiten wie Philipp Noser von der Cargo sous terrain AG, der über die schmerzhaften Rückschläge eines Megaprojekts sprach, Roman Wildenauer von der Flughafen Zürich AG, der schilderte, wie ein vielversprechendes Sensor-Projekt in der Praxis versagte, oder Dr. Nikolas Hill von Beust & Coll., der die gescheiterte Hamburger Olympia-Bewerbung analysierte.

Für die vierte Ausgabe am 12. November 2026 sind Interessierte eingeladen, ihre Geschichte einzureichen. Organisiert wird der Anlass erneut von smino AG und Provis AG, unterstützt durch ein Organisationskomitee mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Medien und Branche.

Ansprechpartner für Bewerbungen als Speaker ist Simon Zaugg, Content, Event & PR smino AG: marketing@smino.com (smino/mc/hfu)


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