Swiss Blockchain Federation wächst weiter und stärkt ihre Rolle als zentrale Interessenvertretung

Swiss Blockchain Federation wächst weiter und stärkt ihre Rolle als zentrale Interessenvertretung
Pascal Ihle, Geschäftsführer der Swiss Blockchain Federation (Bild: Linkedin, Moneycab)

Bern – Die Swiss Blockchain Federation (SBF) blickt im Rahmen ihrer Generalversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück und bestätigt zugleich ihren Vorstand. Die elf bisherigen Vorstandsmitglieder, Franz Bergmüller, Lorenz Furrer, Florence Nater, Matthias Rey, Stefano Rizzi, Mathias Ruch, Philipp Stauffer, Fabian Streiff, Heinz Tännler, Silvia Thalmann-Gut und Rolf H. Weber, wurden erneut gewählt. Zurückgetreten sind Guido Bühler, René Hüsler und Patrizia Pesenti.

Die SBF erfreut sich weiterhin eines dynamischen Wachstums. 2025 konnten 17 neue Mitglieder gewonnen werden, darunter die Kantone Bern und Genf sowie weitere Unternehmen und Startups. Per Dezember 2025 zählt der als Public-Private-Partnership organisierte Verband insgesamt 96 Mitglieder, darunter 8 Kooperationspartner und 7 Passivmitglieder aus Politik, darunter sechs Kantone sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus der Wissenschaft und Wirtschaftskreisen. Besonders erfreulich ist das zunehmende Engagement etablierter und traditioneller Unternehmen, die sich aktiv in die Weiterentwicklung des Blockchain-Ökosystems einbringen.

Zentrale Stimme für den Blockchain-Standort Schweiz

Seit ihrer Gründung im Jahr 2018 engagiert sich die SBF für optimale Rahmenbedingungen im Blockchain-Bereich. Im Zentrum der Aktivitäten stehen nebst der Publikation von Arbeitspapieren, Vernehmlassungen und Stellungnahmen die interne Vernetzung, der fachliche Austausch sowie die Vertretung gemeinsamer Anliegen gegenüber dem Regulator, den Behörden sowie der Politik.

Im vergangenen Jahr hat die SBF ihre Rolle als Brückenbauerin zwischen Industrie, Politik und Behörden weiter gestärkt. Im Fokus standen insbesondere regulatorische Themen:

  • Basler Krypto-Standard: Die SBF analysierte die Vorgaben des Basler Ausschusses kritisch und setzte sich gegen unverhältnismässige Eigenmittelanforderungen ein.
  • Stablecoins: Die SBF nahm eine klare Position gegen die FINMA-Aufsichtsmitteilung ein, initiierte einen intensiven Dialog mit Behörden und Politik und sorgte mit rechtlichen Analysen und Medienarbeit für breite Aufmerksamkeit.
  • Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FinfraG): Im Rahmen der Revision brachte die SBF substanzielle Stellungnahmen ein, um die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes zu stärken.
  • Finanzinstitutsgesetz (FINIG): Die SBF unterstützte die Revision und formulierte konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen, insbesondere im Bereich Stablecoins.

Ausblick 2026: Entscheidende Weichenstellungen

Die kommenden Jahre werden für den Blockchain-Standort Schweiz richtungsweisend. Mit der laufenden FINIG- und FinfraG-Revision stehen zentrale regulatorische Geschäfte im Fokus. Die SBF wird den politischen Prozess eng begleiten und den Dialog mit Politik, Verwaltung und Industrie weiter intensivieren.

Parallel dazu treibt die SBF die Umsetzung ihres 12-Punkte-Programms voran. Ziel bleibt es, die Standortattraktivität gezielt zu stärken, regulatorische Klarheit zu schaffen und ein innovationsfreundliches Umfeld zu fördern.

Die SBF positioniert sich dabei weiterhin als zentrale Anlaufstelle für alle relevanten Akteure und lädt ihre Mitglieder sowie Partner ein, die Zukunft des Blockchain-Standorts Schweiz aktiv mitzugestalten. Swiss Blockchain Federation/mc/hfu)


Über die Swiss Blockchain Federation
Die Swiss Blockchain Federation wurde 2018 gegründet und ist eine Public-Private-Partnership, die sich für Rechtssicherheit und optimale Rahmenbedingungen für Blockchain-basierte Anwendungen und Geschäftsmodelle einsetzt. Ihr gehören rund 100 Mitglieder an, darunter die Kantone Tessin, Zug, Neuenburg, Zürich, Bern und Genf. www.blockchainfederation.ch

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