Planetary sammelt fast 23 Millionen Euro ein, um das industrielle Rückgrat der Bioökonomie aufzubauen

Planetary sammelt fast 23 Millionen Euro ein, um das industrielle Rückgrat der Bioökonomie aufzubauen
David Brandes, CEO und Mitbegründer von Planetary (Bild: Planetary, Moneycab)

Gland – Planetary, ein Schweizer Full-Stack-Fermentationsunternehmen, das die industrielle Grundlage der Bioökonomie schafft, hat im Rahmen einer Serie-A-Finanzierung fast 17 Millionen Euro an Eigenkapital sowie 6,3 Millionen Euro an Fremdkapital aufgenommen. Damit beläuft sich die Gesamtfinanzierung auf rund 34 Millionen Euro.


Die Finanzierungsrunde wurde von Radikal Capital und Oetker Ventures angeführt, unter Beteiligung von unter anderem Royal Cosun, arc investors, Green Generation Fund und AgriFoodTech Venture Alliance sowie den bestehenden Investoren Astanor Ventures und XAnge.

David Brandes, CEO und Mitbegründer von Planetary, fügte hinzu: „Die Kapitalbeschaffung außerhalb der Bereiche KI und Verteidigung erfordert heute weitaus mehr Fokus und Durchhaltevermögen als noch vor wenigen Jahren. Doch die jüngsten geopolitischen Turbulenzen und die Schwankungen bei den Rohstoffpreisen sprechen umso mehr für ein souveränes, zirkuläres und hochwertiges Ernährungssystem: Wir müssen unseren Kurs beibehalten und standhaft bleiben – nichts, was es wert ist, aufgebaut zu werden, kommt von allein.“


Planetary wurde 2021 von einer Gruppe führender Biotechnologen und Ingenieure gegründet, deren Ziel es ist, Anlagen für die biologische Produktion zu entwickeln, um eine nachhaltige biobasierte Produktion im industriellen Maßstab zu ermöglichen. Das Unternehmen baut, besitzt und betreibt ein globales Netzwerk von Fermentationsanlagen, um seine biobasierten Produkte für seine Kunden in großem Maßstab herzustellen.

Das Unternehmen betreibt eine eigene Full-Stack-Plattform, die über sein bei WIPO GREEN gelistetes BioBlocks-System die Bereiche Bioprozessdesign, Scale-up und industrielle Fertigung abdeckt und es Partnern ermöglicht, fermentationsbasierte Lebensmittelzutaten effizient auf den Markt zu bringen.


Das Schweizer Startup gibt an, eine auf geistiges Eigentum ausgerichtete Strategie zu verfolgen, die die weltweite Lizenzierung seiner Technologie an Akteure der Agrarindustrie, insbesondere an Zuckerunternehmen, umfasst und die Umwandlung von geringwertigen Nebenströmen in hochwertige Proteine, Ballaststoffe und Enzyme ermöglicht. 

Das Unternehmen gibt an, eine starke Marktdurchdringung vorweisen zu können. Nach der landesweiten Markteinführung seines Mykoprotein-Filets bei ALDI Suisse zum gleichen Preis wie herkömmliche Produkte führt das Unternehmen nun unter seiner B2B-Marke Libre® weitere Produkteinführungen in ganz Europa durch, darunter Fleisch- und Milchalternativen, Fleisch-Hybridprodukte, ballaststoffreiche Produkte sowie Anwendungen zur Proteinanreicherung.
(EU-Startups/mc/hfu)


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