EFG verzeichnet zum Jahresbeginn weiteren Rekordgewinn

EFG verzeichnet zum Jahresbeginn weiteren Rekordgewinn
Giorgio Pradelli, CEO EFG International. (Foto: EFG)

Zürich – Die Vermögensverwaltungsbank EFG International hat die Profitabilität in den ersten vier Monaten des Jahres auf einen weiteren Höchstwert gesteigert. Das Zürcher Finanzinstitut verzeichnete zudem einen starken Zufluss an neuen Kundenvermögen.

Der Reingewinn habe sich in den Monaten Januar bis April auf «mehr als 130 Millionen Franken» belaufen, teilte EFG am Mittwoch mit. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte die Bank den Reingewinn noch auf «rund 130 Millionen» beziffert. EFG sei damit «stark» in seinen neuen Strategiezyklus gestartet, wird CEO Giorgio Pradelli zitiert.

Oberes Ende von Zielkorridor
Der Netto-Neugeldzufluss erreichte in den ersten vier Monaten netto 3,7 Milliarden Franken und damit deutlich höher als noch im Vorjahreszeitraum (3,0 Milliarden). Das Wachstum entspricht den Angaben zufolge einer annualisierten Rate von 6,0 Prozent und liegt damit am oberen Ende des selbst gesteckten Zielkorridors von 4 bis 6 Prozent.

Die verwalteten Vermögen kletterten per Ende April auf 190,2 Milliarden Franken, nachdem sie Ende 2025 bei 185 Milliarden Franken gelegen hatten. Neben den Neugeldzuflüssen trug auch die positive Entwicklung an den Finanzmärkten zum Anstieg bei, während sich die Effekte des starken Schweizer Frankens «in Grenzen gehalten» hätten.

Verbesserte Effizienz
Derweil erwirtschaftete die Bank auf den verwalteten Vermögen mit einer Bruttomarge von 93 Basispunkten etwas weniger Ertrag als noch im starken Vorjahreszeitraum (97 Basispunkte). Die EFG macht dafür nicht zuletzt den Einfluss der gesunkenen Referenzzinssätze in allen Währungen verantwortlich.

Die Kosten/Ertrag-Quote lag bei «rund 70 Prozent» und fiel damit günstiger aus als in der zweiten Jahreshälfte 2025. Die Integration der im vergangenen Jahr übernommenen Gesellschaften Cité Gestion und Investment Services Group schreite derweil voran, heisst es: EFG erwarte im laufenden und im kommenden Jahr einen klaren Anstieg des Gewinnbeitrags der beiden Akquisitionen.

Mit den Resultaten hat die Bank die Erwartungen der Analysten in etwa erfüllt. Diese hatten die Neugelder im Schnitt (AWP-Konsens) bei 3,7 Milliarden Franken erwartet, die verwalteten Vermögen waren mit 192 Milliarden etwas höher geschätzt worden. Die Bruttomarge hatten die Experten mit 94 Basispunkten ebenfalls leicht höher prognostiziert. (awp/mc/pg)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert