KI im Contact-Center: Schluss mit blinder Automatisierung – Kontext entscheidet über den Erfolg

KI im Contact-Center: Schluss mit blinder Automatisierung – Kontext entscheidet über den Erfolg
Stephan Fehlmann, Vice President DACH bei Spitch. (Bild: Spitch)

Zürich – Das Contact-Center durchläuft einen fundamentalen Wandel von einem blossen Zentrum zur effizienten Bearbeitung von Kundenanfragen zu einer zentralen Säule der Kundenzufriedenheit. Ein modernes Contact-Center muss beiden Aspekten gerecht werden. Diese Entwicklung stellt die Schweizer Spitch AG bei zahlreichen Projekten fest.

Automatisierung zur Kostensenkung ist überholt
Im Kundenservice vollzieht sich ein fundamentaler Paradigmenwechsel : Die reine Automatisierung zur blossen Kostensenkung ist überholt, da die Kundschaft heute ein qualifiziertes und individuelles Eingehen auf ihre Anfragen per Telefon und Chatbot erwartet. Geschwindigkeit allein garantiert keinen hochwertigen Service. Antwortet ein System schnell, ohne den echten Grund oder die Dringlichkeit zu verstehen, führt dies zu Frustration.

Qualität und Kontext statt reiner Geschwindigkeit
Rein quantitative Kennzahlen wie die durchschnittliche Bearbeitungszeit (AHT) verlieren zunehmend an Bedeutung. Im Vordergrund stehen heute qualitative Faktoren wie die Kundenzufriedenheit (CSAT), der Kundenaufwand (CES) und ein konsistentes Kundenerlebnis. Während starre, regelbasierte Systeme bei komplexen oder emotionalen Anfragen versagen, überwinden moderne KI-Technologien diese Grenzen. Dieser Wandel ist besonders in stark regulierten Branchen wie der Energieversorgung, der öffentlichen Verwaltung sowie bei Banken und Versicherungen spürbar.

Kontextverständnis in der Praxis: Der Ansatz von Spitch
Die offene, modulare Plattform von Spitch wird dieser Entwicklung gerecht und kombiniert Spracherkennung, Natural Language Understanding (NLU), Gesprächsanalyse sowie Virtual-Agent- und Agent-Assist-Technologien, ergänzt durch Generative AI.

Die wichtigsten Vorteile dieses Systems im Überblick:

  • Dynamische Interaktion: Die generative KI ermöglicht natürliche Gespräche und passt Antworten in Echtzeit an Sprach- und Digitalkanälen an.
  • Automatisierung & Übergabe: Ein Grossteil der Interaktionen wird automatisiert bearbeitet, während komplexere Fälle nahtlos an menschliche Mitarbeiter übergeben werden.
  • Effiziente Unterstützung: Die KI fungiert als Copilot, liefert Mitarbeitern kontextbezogene Empfehlungen und entlastet sie nach dem Gespräch durch automatisierte Zusammenfassungen und CRM-Updates.
  • Mehrsprachigkeit & Integration: Das System integriert bestehende CRM- und Legacy-Systeme, erkennt Sprachen automatisch und verarbeitet selbst Sprachwechsel innerhalb eines Gesprächs nahtlos.
  • Datenschutz: Eine hybride Architektur sichert die volle Kontrolle über sensible Unternehmens- und Kundendaten innerhalb kontrollierter Umgebungen.

Durch das Konzept der „Collaborative Agentic AI Agents“ arbeiten Mensch und KI Hand in Hand. Während die KI Standardaufgaben übernimmt und Daten aufbereitet, behalten Mitarbeiter die Kontrolle über Entscheidungen, die Urteilsvermögen und soziale Kompetenz erfordern.

Stephan Fehlmann, Vice President DACH bei Spitch bringt diese Entwicklung wie folgt auf den Punkt: „In einer Zeit, in der die Kundenbeziehungen zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor werden, entsteht nachhaltiger Erfolg nicht allein durch schnelle Antworten. Ausschlaggebend ist die Fähigkeit, Bedürfnisse, Erwartungen und den Kontext jeder einzelnen Interaktion präzise zu verstehen.“ (Spitch/mc/hfu)


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