Marcus Held glaubt nicht an unlösbare Immobilienprojekte
Auf dem deutschen Immobilienmarkt scheitern immer mehr Projekte und Entwickler an hohen Kosten und Zinslasen, aber auch an politischen Hürden, die sie im Vorfeld nicht erahnen konnten. Krisenmanager Marcus Held hat ein Rezept dagegen.
„Can we fix it?“ Die antwortet von Marcus Held lautet stets: „Yes, we can!“ Held übernimmt, wenn Immobilienprojekte feststecken. Der erfahrene Krisenmanager hat es sich zur Mission gemacht, Investoren, Banken, Behörden und Projektpartner wieder zusammenzubringen und auf diese Weise ins Stocken geratene Immobilienprojekte zu einem guten Ende zu führen. Über Arbeit dürfen sich Immobilienexperten am deutschen Immobilienmarkt derzeit wahrlich nicht beklagen: Angesichts der jahrelangen Rezession, einem steigenden Leerstand, hohen Kosten und steigenden Zinsen gingen und gehen reihenweise Projektentwickler und Projekte in die Knie. Jüngstes „Opfer“ ist die Pandion AG mit Sitz in Köln.
Aus der Politik ins Immobiliengeschäft
Der frühere Bundestagsabgeordnete – Marcus Held sass von 2013 bis 2021 für die SPD im höchsten deutschen Parlament – und Volljurist begleitet seit nunmehr fünf Jahren mit seiner MH Consulting Projektentwickler, Investoren, Family Offices und Immobilienunternehmen, wenn Immobilienprojekte ins Stocken geraten sind oder besonders schwierige Entscheidungen anstehen. Je nach Projekt und Anforderung ist Held dann als Krisenmanager gefragt, als Sparringspartner oder erfahrener Projektentwickler gefordert. Gerade angesichts des Wohnungsmangels in Deutschland will Marcus Held nicht akzeptieren, dass Wohnbauprojekte scheitern – und arbeitet mit aller Macht und allem Know-how dagegen an.
Worte verbinden mehr als jedes weitere juristische Gutachten
Längst kommt es im Immobilien-Business nicht mehr nur auf Wissen rund um Planung und Finanzierung an, sondern um die Interessensvermittlung zwischen vielen Akteuren mit ganz unterschiedlichen Interessen. Marcus Held: „Wenn ein Immobilienprojekt feststeckt, hilft es nicht, noch mehr Gutachten zu schreiben. Entscheidend ist, dass wieder gehandelt und zwischen allen Beteiligten gesprochen wird.“ Held agiert dabei nicht als Anwalt einer Seite, sondern verfolgt einzig das Ziel, das Projekt wieder wirtschaftlich und real ins Laufen zu bringen. „Am Ende geht es fast immer darum, die Beteiligten wieder an einen Tisch zu bringen. Solange nur übereinander statt miteinander gesprochen wird, kommt kein Projekt voran“, erklärt Marcus Held.
Helds Rolle beschränkt sich jedoch bei Weitem nicht allein auf die Funktion eines Feuerwehrmanns, der kommt, wenn andere nicht mehr helfen können. Im Auftrag von Investoren bewertet er zudem im Vorfeld Projekte aus rechtlicher und politischer Sicht. In der Praxis kommt es nach seinen Erfahrungen häufig vor, dass ein scheinbar einfaches und günstiges Bauprojekt später sehr komplex und teuer wird – etwa weil es auf der politischen Seite seit jeher Vorbehalte gegen eine Bebauung gab. Solche Hürden im Vorfeld zu erkennen und zu bewerten, gehört zu den grossen Stärken von Markus Held.
Von der Vielzahl anderer Berater am Immobilienmarkt unterscheidet sich Marcus Held durch sein umfassendes Wissen und die vielen Perspektivenwechsel, die er in seiner Karriere bereits einnehmen konnte: Als Ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Oppenheim in Rheinland-Pfalz trug er 14 Jahre lang die Verantwortung für millionenschwere Investitions- und Stadtentwicklungsprojekte. Ausserdem lenkte er eine städtische Immobiliengesellschaft und koordinierte Vorhaben zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit.
Wichtig, die Sichtweisen aller Beteiligten zu kennen
Marcus Held kann sich daher gut hineinversetzen in die unterschiedlichen Sichtweisen, kennt die Wünsche von Investoren genauso gut wie die Sichtweise von Finanzieren, Behörden und kommunalen Entscheidungsträgern. Trotz der Übernahme manches Krisen-Mandats bezeichnet sich Marcus Held nicht als „Feuerwehrmann“: „Ich verstehe mich nicht als Berater, der nach einer Analyse wieder verschwindet. Ich begleite Projekte bis zu dem Punkt, an dem sie wieder stabil laufen.“
Am wichtigsten für jeden Krisenmanager – egal ob im Immobilien-Business oder andernorts – ist es, so früh wie möglich in das strauchelnde Projekt eingebunden zu werden. Denn das Kind, das schon im Brunnen liegt, ist am schwierigsten zu bergen. Klare Verantwortlichkeiten, tragfähige Kommunikationsstrukturen und eine realistische Risikoeinschätzung bilden die Basis dafür, dass anspruchsvolle Immobilienprojekte nicht ausser Kontrolle geraten.