sgv: Exit-Strategie aus der Coronakrise: «Smart Restart»

Hans-Ulrich Bigler
sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

Bern – Der Vorstand des Schweizerischen Gewerbe­verbandes sgv hat heute Morgen unter dem Titel «Corona: Smart Restart» eine Exit-Strategie aus der Coronakrise verabschiedet. Gesundheits- und Wirtschaftspolitik müssen Hand in Hand gehen. Gefor­dert ist der Übergang in eine Logik des gezielten Schutzes und eine an die epidemiologische Lage angepasste Lockerung von Verboten und Vor­schriften.

Nach Meinung des sgv Vorstand muss es wieder zu einer Balance kommen zwischen den berechtigten gesundheitspolitischen Zielen und den ebenso legitimen Interessen der Bevölkerung und der Wirtschaft. Notwendig ist eine schrittweise Rück­kehr zurück zur Normalität.

Gefordert ist ein «Smart Restart».

  • Übergang in eine Logik des gezielten Schutzes: vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) definierte Risikogruppen sollen sich grundsätzlich in Qua­rantäne begeben; die Mehrheit der Bevölkerung soll abhängig von der epidemiologischen Lage schrittweise die gewöhnlichen Tätigkeiten wieder aufnehmen. Ein App-basiertes Monitoring unterstützt und steuert diese Logik des gezielten Schutzes auf der Basis von Freiwilligkeit und Eigenverantwortung, damit der Datenschutz eingehalten wird.
  • An die epidemiologische Lage angepasste Lockerung von Verboten und Vorschriften: Je nach Entwicklung der täglichen Wachstumsrate der positiven Fälle und der Anzahl Tage bis zur Fallverdoppelungen sollen die gesund­heits­politischen Massnahmen schrittweise gelockert werden.

Der «Smart Restart» ist eine gesellschafts- und gesundheitspolitische sowie wirtschaftliche Chance für die Schweiz, einen ersten Schritt zurück in Richtung der Normalisierung zu machen und damit die ökonomischen und menschlichen Gefahren der ausserordentlichen Lage zu mindern. (sgv/mc/ps)

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