Alpian: Anlegen in der Schweiz muss zugänglicher werden

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(Photo by Stephen Dawson on Unsplash)

Zürich – Laut einer Umfrage unter 383 wohlhabenden Privatanlegern in der Schweiz, die vom Fintech-Startup Alpian durchgeführt wurde, gibt es immer noch viele Hürden, um Anlageentscheidungen zu treffen. Die Umfrage unter Personen im Alter zwischen 25 und 65 Jahren zeigt, dass 18% der Befragten noch nie investiert haben. Während die Barrieren für Investitionen je nach Anlegerprofil variieren, erwarten die Anleger von ihren Banken Einfachheit, menschlichen Kontakt und personalisierte Dienstleistungen.

Unter den identifizierten Haupthindernissen für Investitionen, sticht die Wissenslücke im Zusammenhang mit den Investitionsentscheidungen mit 40% der Befragten am häufigsten hervor. Dieser Anteil steigt auf mehr als jeden Zweiten (53%), wenn man nur unerfahrene Anleger oder solche, die noch nie investiert haben, betrachtet. Zeitmangel bei der Verwaltung von Investitionen (33%) steht an zweiter Stelle und erklärt teilweise die Wissenslücke einiger Befragter. Die Komplexität der Anlageprozesse (32%) und das mangelnde Vertrauen in Banken (31%) werden ebenfalls von mehr als einem Drittel der Befragten als grosse Hürden angesehen.

Unterschiedliche Barrieren je nach Anlegerprofil
Darüber hinaus enthüllt die Umfrage, dass das Geschlecht und die Generationszugehörigkeit der Anleger entscheidende Kriterien für ihr Verhältnis zur Geldanlage sind.

Obwohl es viele Gründe gibt, warum Frauen investieren und Vermögen aufbauen sollten, geben 25% der befragten Frauen an, noch nie investiert zu haben – im Vergleich zu nur 15% der Männer. Darüber hinaus nennt mehr als die Hälfte der befragten Frauen (54%) mangelndes Wissen als Haupthindernis, wenn es um Investitionen geht; dies im Vergleich zu nur 32% der Männer, welche stattdessen Zeitmangel (37%) als grösstes Hindernis nennen.

Auch das Alter ist ein bemerkenswerter Unterscheidungsfaktor. Für 38% der Millenials (25-34 Jahre) ist das mangelnde Vertrauen in Banken eines der Haupthindernisse für Investitionen. Für die ältere Generation (35-54 Jahre) hat diese Sorge weniger Priorität – nur 27% nennen fehlendes Vertrauen als wesentliches Hindernis.

Anleger suchen nach Einfachheit
Neben dem mangelnden Finanzwissen ist der Wunsch nach mehr Einfachheit und Nähe zu aktuellen, sozialen und ökologischen Themen unter den Befragten sehr deutlich. Fast zwei von drei Teilnehmenden (60%) geben an, dass das Investieren für sie wichtiger würde, wenn es einfacher und zugänglicher wäre. Darüber hinaus nannte fast ein Drittel der Befragten einen Mangel an Klarheit über die Inhalte ihrer Investitionen (28%) und das Fehlen einfacher Plattformen für Investitionen in Nachhaltigkeit und Impact (29%) als wesentliche Hindernisse für Investitionen. Dies spiegelt die wachsende Bedeutung von Engagement im Investmentprozess wider. Dieser Trend geht Hand in Hand mit dem Wunsch nach persönlicheren Dienstleistungen von Banken, wobei 38% der Befragten sich einen erfahrenen Finanzberater an ihrer Seite wünschen.

«Diese Umfrage ist ein echter Wegweiser für ein Unternehmen wie Alpian. Die Daten zeigen uns, dass sich die Anlageprioritäten und –wünsche weiterentwickeln und von den Marktakteuren gezielt angesprochen werden müssen. Es ist klar, dass die Anleger von heute mehr als nur eine transaktionale Beziehung zu ihrer Bank wollen. Sie suchen nach einem echten Partner, der ihnen hilft, ihre Investitionen mit ihren Überzeugungen und Engagements zu verbinden. Genau diese Entscheidung haben wir getroffen, als wir Alpian gründeten und Wealth beyond money zu unserer Kernüberzeugung erklärten», kommentiert Roman Balzan, Leiter Marketing, Branding und Kommunikation bei Alpian. (Alpian/mc)

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