Ausserbörslicher Handel ZKB: Weniger umgesetzt – Index steigt

ZKB Nebenwerte

Zürich (awp) – Die Volumen im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank sind in der vergangenen, ferienbedingt ruhigen Handelswoche deutlich zurückgegangen. Sie verringerten sich um 35.4% auf 1.5 Mio CHF. Auch die Anzahl der Abschlüsse fiel geringer aus, indem sie auf 102 von 115 sank. Der ZKB KMU Index verbesserte sich hingegen dank der Performance der Wochengewinner um 0.2% auf 1‘373.04 Punkte.

Der rege gehandelten NZZ-Aktien waren Volumengewinner der vergangenen Handelswoche. In 14 Transaktionen setzten sie 325‘000 CHF um. Dahinter folgten die Reishauer-Namenaktien mit 240‘000 CHF, erzielt in drei Trades. In den Valoren von Aluminium Laufen setzte die ZKB in vier Abschlüssen 161‘300 CHF um. Auch die gesuchten Titel der Precious Woods Holding AG übersteigen die Umsatzmarke von 100‘000 CHF (106‘240 CHF in 14 Trades).

Die Gewinnerseite wurde von Bergbahnen dominiert. Die Aktien der Rigi Bahnen AG legten um 6.3% zu, gefolgt von den Titeln der Schilthornbahn mit einem Plus von 5.7%, Weisse Arena-Valoren beendeten die Handelswoche mit einer Kursavance von 4.4%. Thermalbad Zurzach stiegen um 1.54%. Auf der Gegenseite büssten die Valoren der Arosa Bergbahnen AG am meisten ein (-2.9%). Die WWZ-Papiere sanken um 1.2%, und die NZZ-Aktien um 0.9%

Wochennews
Weleda hat im Geschäftsjahr 2017 den Umsatz gesteigert. Insbesondere der Absatz bei Naturkosmetika und die Internationalisierung wirkten positiv. Der konsolidierte, provisorische Umsatz stieg um 2.8% auf EUR 401 Mio und lag damit erstmals über EUR 400 Mio. Bei den Naturkosmetika stieg der Umsatz um 4.2% auf rund EUR 292 Mio an. Wesentlicher Wachstumstreiber sei die Internationalisierung gewesen. Während die Umsätze in der Region DACH um rund 1.4% stiegen, hat sich die Marktleistung in den anderen Regionen um 7.5% erhöht. Auch USA seien wieder auf dem Wachstumspfad. Neuprodukte, insbesondere die erweiterte Deo-Linie, hätten ebenso zum Wachstum beigetragen. Der Umsatz mit Arzneimitteln lag mit EUR 109 Mio auf Vorjahresniveau. Rückgange in DACH und Westeuropa seien durch die Entwicklung in Südamerika kompensiert worden. Angaben zum Gewinn macht das Unternehmen keine. Das Nettofinanzguthaben (Flüssige Mittel abzüglich verzinslicher Finanzverbindlichkeiten) per Ende 2017 wurde auf EUR 37 Mio von EUR 14 Mio vor Jahresfrist verbessert. So standen per Ende 2017 Finanzverbindlichkeiten von rund EUR 10 Mio EUR (VJ 21 Mio) einem Guthaben von rund EUR 43 Mio EUR (VJ 43 Mio) gegenüber. Für das Jahr 2018 erwartet Weleda ein einstelliges Wachstum in der Naturkosmetik und ein stabiles Geschäft bei den Arzneimitteln. Die wichtigsten Wachstumsregionen werden Westeuropa, die USA und Südamerika sein. (Quelle: awp)

Die Clientis Biene Bank blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Der Jahresgewinn stieg um 4.1% auf CHF 1.89 Mio. Wie schon im Vorjahr seien zudem das Kundengeschäft weiter ausgebaut und die Eigenmittel gestärkt worden. Den Geschäftsertrag steigerte die Bank 2017 um 1.2% auf CHF 13.4 Mio. Der Anteil des Zinsgeschäfts am Ergebnis lag zwar tiefer als in den Vorjahren, machte mit 74% aber immer noch den Löwenanteil aus. Als Grund dafür wird die Zunahme im Wertschriften- und Anlagegeschäft von 14% genannt. Dazu beigetragen habe natürlich die positive Entwicklung der Finanzmärkte im letzen Jahr. Gleichzeitig widerspiegle die Entwicklung aber auch die strategische Stossrichtung, sich von einer Spar- und Hypothekenbank zu einer Beraterbank zu entwickeln. Die Eigenmittel der Bank stiegen um 5.3% auf CHF 77.1 Mio. Die Ausleihungen an die Kunden nahm um 3.3% zu auf CHF 801.9 Mio. Das Gros der Zunahme sei dabei auf Hypothekarfinanzierungen zurückzuführen. Die Kundengelder stiegen derweil um 4.4% auf CHF 665.8 Mio. Damit habe das erhöhte Ausleihungsvolumen vollständig durch die Kundengelder gedeckt werden können. Den Angaben zufolge wird der Generalversammlung am 14. April 2018 wie schon im Vorjahr anstelle der Dividende wieder eine Ausschüttung aus der «Reserve aus steuerbefreiten Kapitaleinlagen» beantragt. Diese Reserve sei 2015 aus dem Agio der Kapitalerhöhung gebildet worden. Der Gesetzgeber erlaube es, daraus steuerfreie Ausschüttungen vorzunehmen. (Quelle: awp)

Die Bank Leerau hat in ihrem 181. Geschäftsjahr (2017) bei stabilen Erträgen weniger Gewinn erzielt als im Vorjahr. Sowohl bei den Kundengelder als auch bei den Ausleihungen verzeichnete das Institut hingegen eine Steigerung. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende in Höhe von 17% erhalten. Im Zinsengeschäft, der Hauptertragsquelle der Bank, verringerte sich der Erfolg um 1.2% auf CHF 7.87 Mio. Dagegen erhöhte sich der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um rund 5% auf CHF 1.24 Mio und im Handelsgeschäft um gut 12% auf CHF 0.46 Mio. Der Geschäftsaufwand blieb dagegen mit CHF 4.84 Mio stabil (VJ 4.81 Mio). Dabei nahm der Sachaufwand leicht ab, während der Personalaufwand zunahm. Unter dem Strich resultiere ein Gewinn von CHF 1.35 Mio, was einem Rückgang von 1.5% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Bilanzsumme betrug per Ende Jahr bei CHF 672.2 Mio verglichen mit CHF 634.0 Mio per 31. Dezember 2016. Dabei verzeichneten die Kundengelder einen Zufluss von CHF28.7 Mio (+6.1%) auf CHF 550.8 Mio, und die Kundenausleihungen nahmen um 2.3% auf CHF 582 Mio zu. Das Eigenkapital der Bank wurde weiter gestärkt. Das Kernkapital erhöhte sich auf CHF 52.4 Mio von CHF 48.4 Mio im Vorjahr. Die anrechenbaren Eigenmittel betrugen CHF 55.6 Mio und übertrafen das gesetzliche Erfordernis von CHF 28.6 Mio beträchtlich. Die Generalversammlung des Bank findet am 3. März 2018 statt. (Quelle: awp)

Die Stadt Aarau will nächstes Jahr einen Teil ihrer 95-Prozent-Beteiligung am regionalen Energieversorger IBAarau veräussern. Dies dürfte rund 50 Mio CHF in die Stadtkasse spülen. In den vergangenen Monaten hätten sich verschiedene institutionelle Anleger für Aktien der IBAarau AG interessiert, teilte die Stadt Aarau am Donnerstag mit. Der Stadtrat hatte schon letztes Jahr aufgrund von Risiko- und Finanzüberlegungen entschieden, maximal 15% der Aktien der IBAarau AG zum Verkauf anzubieten. Die Stadt Aarau würde auch nach einem Verkauf weiterhin Mehrheitsaktionärin der IBAarau AG bleiben. Für den Verkauf ihres Aktienpaketes sucht die Stadt einen Partner, der das Geschäft und den Markt versteht und der die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens mitgestalten soll. Der Verkauf soll im Jahr 2019 abgewickelt werden. Erste Vorbereitungsarbeiten sind im Gang. Über die Verwendung des Verkaufserlöses soll entschieden werden, wenn der Verkauf zu Stande kommt. Der Energieversorger IBAarau nennt sich künftig Eniwa, wie schon im letzter Sommer mitgeteilt wurde. (Quelle: awp)

Ausblick
Warten auf die GV Saison im März. (ZKB/mc/ps)


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Zusätzliche Informationen zum ZKB KMU Index wie

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finden Sie bei der Zürcher Kantonalbank hier…


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