CFT steigert Gewinn 2025 dank hohen Transaktionsvolumen

CFT steigert Gewinn 2025 dank hohen Transaktionsvolumen

Lausanne – Der Finanzbroker Compagnie Financière Tradition (CFT) hat im vergangenen Geschäftsjahr von gestiegenen Transaktionsvolumen in einem volatilen makroökonomischen Umfeld profitiert und den Gewinn deutlich gesteigert. In das neue Geschäftsjahr 2026 ist das Westschweizer Unternehmen gut gestartet.

Unter dem Strich resultierte 2025 ein Jahresgewinn ein um 16,1 Prozent höherer Jahresgewinn von 134,2 Millionen Franken, wie CFT am Freitag mitteilte. Da auch weiterhin Währungseinflüsse das Geschäft massgeblich belasteten, hätte zu konstanten Wechselkursen (kWk) gar ein Anstieg von fast 27 Prozent resultiert.

Höhere Dividende
Der operative Gewinn stieg derweil um knapp 29 Prozent auf 161,5 Millionen Franken, bereinigt um Wechselkursschwankungen wäre er sogar um 35 Prozent in die Höhe geklettert. Die Betriebsgewinnmarge rückte auf 14,5 Prozent (Vorjahr 11,9 Prozent) vor.

Die Aktionärinnen und Aktionäre sollen am Gewinnplus partizipieren und eine höhere Dividende erhalten. Der Verwaltungsrat schlägt an der kommenden Generalversammlung nun eine Ausschüttung von 7,50 Franken je Titel vor nach 6,75 Franken im vergangenen Jahr.

Komplexes makroökonomisches Umfeld
Im vergangenen Jahr habe das Westschweizer Finanzunternehmen in einem komplexen makroökonomischen Umfeld operieren müssen, heisst es in der Mitteilung. Geprägt wurde es vom Wechsel der Geldpolitik durch wichtige Notenbanken wie auch von den Spannungen im internationalen Handel wegen der Einführung der hohen US-Zölle. Die Investoren hätten darauf mit Neupositionierungen ihrer Portfolios reagiert, was zu einem substanziellen Anstieg der Transaktionsvolumen geführt habe, heisst es in der Mitteilung.

Die Gruppe habe entsprechend von den Marktbedingungen profitiert und ihre organische Wachstumsstrategie fortgesetzt. Wie bereits im Februar mitgeteilt, stieg der Erlös der Gruppe stieg um 6,1 Prozent (kWk +11,3 Prozent) auf 1,12 Milliarden Franken. Der Umsatz einschliesslich dem proportionalem Einbezug von Joint Ventures lag bei 1,2 Milliarden Franken (+6,3 Prozent).

Anhaltendes Wachstum
Das Unternehmen ist zudem gut in das neue Jahr gestartet. Damit bestätige sich der positive Trend der vergangenen Geschäftsjahre. Die Aktivitäten seit Anfang 2026 lägen zu konstanten Wechselkursen über denjenigen der Vorjahresperiode, sagte CEO Patrick Combes an der Online-Medienkonferenz des Unternehmens. «Alle Regionen legen zu, wobei die Region EMEA das beste Wachstum verzeichnet.»

CFT wolle nun weiterhin das Wachstum vor allem durch organische Entwicklung vorantreiben. Ein Schwerpunkt liegt auf «gezielten Anstellungen», um das Produktangebot in den verschiedenen geographischen Regionen zu erweitern, wie die Verantwortlichen betonten. Gleichzeitig wolle das Unternehmen weiterhin in die Digitalisierung seiner «hybriden Brokerage-Aktivitäten» sowie in seine Daten- und Analysekapazitäten investieren.

Bezüglich der Situation in den Vereinigten Arabischen Emiraten überprüfe CFT die Situation laufend, sagte der CEO. Dabei gehe es vor allem darum, die Angestellten in der Region zu schützen. (awp/mc/pg)

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