Hypothekarbank Lenzburg: neon Switzerland nutzt Finstar für neues Open-Banking-Projekt

Marianne Wildi,
Marianne Wildi, CEO Hypothekarbank Lenzburg. (Foto: zvg)

Lenzburg – Das Zürcher Fintech-Unternehmen neon Switzerland wird das Kernbankensystem Finstar® für sein neues mobiles Bankingangebot nutzen.

Die mobile Banking-App neon läuft derzeit in einer Testphase und wird planmässig im Sommer 2018 für Endkunden auf dem freien Markt erhältlich sein. Wer sich für die Nutzung der neon-App anmeldet, wird automatisch Kunde bei der Hypothekarbank Lenzburg und erhält ein speziell geschaffenes digitales Konto bei der Lenzburger Bank.

Für die Abwicklung der Finanztransaktionen auf der neon-App läuft der Datenaustausch zwischen der App und dem Kernbankensystem Finstar® über eine sichere Schnittstelle. Diese hat die Hypothekarbank Lenzburg im Rahmen ihrer Open-API-Initiative im Sommer 2017 in Betrieb genommen hat. Ein erstes Open-Banking-Projekt hat die Hypothekarbank Lenzburg mit dem Fintech-Unternehmen Sonect realisiert, wie im vergangenen Januar bekanntgeben wurde.

Mit der neon-App wird der Leistungsumfang von Finstar® mit einem zweiten Fintech-Angebot ausgebaut. Die Hypothekarbank Lenzburg hat das Kernbankensystem Finstar® selber entwickelt und betreibt es heute für die eigene Bank und neun weitere Lizenznehmer, die Finstar® für das operative Geschäft nutzen.

«Wir beweisen damit, dass wir nicht umsonst als digitalste Bank der Schweiz ausgezeichnet worden sind. Die Kooperation mit neon Switzerland ist ein neuer Meilenstein für die Öffnung des Bankensystems für Fintech-Angebote und wir sind stolz, dass wir mit Finstar® in dieser Entwicklung eine Pionierrolle in der Schweiz einnehmen können. Auch künftig werden wir unser Angebot mit Fintech-Applikationen ausbauen und noch kundenfreundlicher machen – dank unserer Open-API-Initiative geht das mit Finstar® relativ einfach», sagt Marianne Wildi, CEO der Hypothekarbank Lenzburg.

«Open Banking bedeutet für unsere Kunden, dass ihnen die besten Produkte und Services von Spezialisten wie der Hypothekarbank Lenzburg oder anderen Partnern gebündelt und in einem stimmigen Erscheinungsbild präsentiert werden. So optimieren wir mit unserer neon-App die Wertschöpfung im Finanzbereich zusammen mit Partnern aus der traditionellen Bankenwelt», sagt Jörg Sandrock, Mitgründer von neon Switzerland. (Hypothekarbank Lenzburg/mc/ps)

Über die Hypothekarbank Lenzburg AG und Finstar®:
Die Hypothekarbank Lenzburg AG ist eine börsenkotierte Schweizer Universalbank. Rund 260 Mitarbeiter aus 11 Nationen bieten sämtliche Services im Bankgeschäft an. Gegründet wurde die Bank 1868 als Hypothekar- und Leihkasse Lenzburg. Heute betreibt das Geldinstitut 13 Geschäftsstellen im Kanton Aargau. Neben dem traditionellen Geschäft setzt die Bank auch stärker auf die Digitalisierung der Tätigkeiten. Das Kernbankensystem Finstar® ist eine Eigenentwicklung der Hypothekarbank Lenzburg, die auch an Drittbanken und andere Unternehmen vertrieben wird. Im November 2017 wurde die Hypothekarbank Lenzburg für ihr Open-Banking-Projekt zusammen mit dem Münchner Software-Unternehmen NDGIT mit dem «Euro-Finance-Tech-Award 2017» ausgezeichnet.

Über neon Switzerland AG
Die neon Switzerland AG wurde 2017 in Zürich von Jörg Sandrock, Simon Youssef, Julius Kirscheneder und Michael Noorlander gegründet. Gemeinsam bringen die vier über 50 Jahre Erfahrung im Banking und in digitalen Geschäftsmodellen mit. Das Start-Up hat bislang eine Finanzierung von über einer Million Franken von Schweizer Investoren erhalten.

Firmeninformationen zu Hypothekarbank Lenzburg bei monetas

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