Julius Bär erlöst mit Kapitalerhöhung 492 Mio CHF

Boris Collardi

Boris Collardi, CEO Julius Bär.

Zürich – Die Bank Julius Bär hat im Zuge ihrer Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit dem Kauf des ausseramerikanischen Geschäfts von Merrill Lynch 492 Mio CHF eingenommen. Die Bezugsrechte seien zu 99,91% gezeichnet worden; insgesamt 20,32 neue Namenaktien wurden zu 24,20 CHF je Anteil ausgegeben. Der Handel mit den neuen Aktien startet am heutigen Donnerstag, teilte das Finanzinstitut mit.

Damit hat das Institut seine eigenen Vorgaben für die Kapitalerhöhung genau erfüllt. Die Julius Bär-Aktionäre hatten den Kauf der Merrill Lynch-Sparte Mitte September abgesegnet und der Schaffung von genehmigtem Aktienkapital in Höhe von 600’000 CHF durch die Ausgabe von maximal 30 Mio Namenaktien für die teilweise Finanzierung des Kaufs zugestimmt. Daneben wurden durch die Ausgabe von zusätzlichen 7,5 Mio Namenaktien weitere 150’000 CHF an genehmigtem Kapital geschaffen. Dieses ist für die Verkäuferin, die Bank of America (BofA) reserviert, die danach mit 3% an Julius Bär beteiligt sein soll.

Verwaltete Vermögen auf bis zu 250 Mrd CHF erhöht
Mit dem Zukauf von Merrill Lynch erhöht Julius Bär seine verwalteten Vermögen auf bis zu 250 Mrd CHF. Von Merrill Lynch sollen dabei bis zu 72 Mrd dazu fliessen, wobei es einer solchen Transaktion immer Abflüsse gibt. Die Transaktion soll sich laut früheren Angaben im Jahr 2014 zumindest neutral auf den Gewinn pro Aktie auswirken und für 2015 einen Zuwachs von 15% bringen. (awp/mc/ps)

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