ZKB KMU Index gewinnt 0,69% – Zur Rose Group mit grösstem Transaktionsvolumen

ZKB Nebenwerte

In der vergangenen Handelswoche legte der ZKB KMU Index um 0.69% zu. Das Volumen sowie die Abschlüsse verringer­ten sich um 33.4%, beziehungsweise um 19.9%. Einmal mehr standen die Zur Rose Group AG (Umsatz CHF 1.76 Mio, 71 Transaktionen), Reishauer AG Namen (Umsatz CHF 609‘000, 1 Transaktion) sowie die Aktien der WWZ AG (Umsatz CHF 216‘000, 6 Transaktionen) zu oberst auf der Liste „Titel mit den höchsten Volumen“ und steuerten CHF 2.58 Mio. zum Gesamtvolumen von CHF 3.75 Mio bei. Bei den Gewinnern vermochte einzig die WWZ AG mit einem ansprechenden Vo­lumen zu überzeugen (CHF 216‘300, 6 Transaktionen) Bei den restlichen Gewinnern waren keine Unternehmensnachrichten auszumachen und die Volumen hielten sich in Grenzen. Trotz einem weiteren durchzogenen Geschäftsjahr 2016 wurden die Aktien der Biella­-Heher Holding AG weiter gesucht. Der Ti­tel notierte zum Wochenschluss 2.45% höher. (Volumen CHF 30‘450) Auf der Verliererseite büssten die Aktien der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaltstättersee AG (SGV) 10.67% ein. Dies jedoch nur mit 2 Transaktionen und einem Volumen von CHF 2‘680. In der Vorwoche noch auf der Gewinnerseite, büsste der Energiekonzern Repower nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen 6.05% ein. Den Aktionären wird weiterhin keine Dividende ausgeschüttet. In 7 Transaktionen wurde ein Volumen von CHF 82‘682 generiert. Die Aktien der Opern­haus Zürich AG verloren ohne Volumen 5.56%. Das Touris­mus Unternehmen Rigi Bahnen AG, welches das vergangene Geschäftsjahr mit einem Nettoerlös von CHF 23.15 Mio. (+8%) abschloss, tendierte mit einen Umsatz von CHF 25‘310 mit 6 Transaktionen 1.41% schwächer. (Quelle: eKMU­X / awp)

Unternehmensnachrichten
Der Naturgetränke-­Spezialist Thurella AG konnte, dank des Wiedererstarkens des Exportgeschäftes und Innovationen, den Nettoerlös gegenüber dem Vorjahr um 5.9% auf CHF 31.41  Mio. steigern. Das operative Resultat auf Stufe EBIT lag mit CHF 3.16 Mio. auf Vorjahresniveau (CHF 3.22 Mio.). Unter dem Strich blieb ein um 14% höherer Reingewinn von CHF 2.81 Mio. Die Aktionäre sollen an der kommenden General­versammlung um eine unveränderte Dividende von CHF 2.00 abstimmen können. Dies entspricht einer Rendite von 1.6%. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 64.4% auf 66.3%. Das Eigenkapital pro Aktie beträgt CHF 64.50, was einem ak­tuellen Preis/EK Ratio von 1.93 entspricht. (Quelle: Medienmit­teilung)

Die sitEX Properties AG, eine Immobiliengesellschaft mit Fo­kus auf das Halten und Weiterentwickeln von Bestandsimmo­bilien in Spezialsituationen sowie das Entwickeln von Neubau­projekten im In­und Ausland, erzielte im 2016 dank der fo­kussierten Strategie einen revidierten totalen Liegenschaftser­folg von CHF 35.64 Mio. (Vorjahr CHF 21.45 Mio.) wobei der Erfolg aus Neubewertung der Liegenschaften einen Anteil von 34.65% ausmachte. Das EBITDA betrug dabei CHF 32.97 Mio. (Vorjahr CHF 19.61 Mio.). Der Konzerngewinn belief sich auf CHF 22.96 Mio. (Vorjahr CHF 8.3 Mio.). Die Eigenkapitalrendi­te nach Steuern betrug 18.5% (Vorjahr 8.2%). Das Unter­nehmen wird sich deshalb künftig auf die beiden Märkte Schweiz und Florida konzentrieren. Die attraktiven und erfolg­reichen Beteiligungen in Australien, Asien sowie in Kanada sollen in einer neuen Gesellschaft, welche sich primär auf die pazifische Region konzentriert, separat weitergeführt werden. Die heutigen Aktionäre werden separat über die Transaktion informiert. (Quelle: sitEX Properties AG)

Die Schweizer Hoteliers haben nach dem positiven Januar im Februar weniger Übernachtungen verbucht. Die Zahl der Logiernächte in der Schweizer Hotellerie sank im Berichtsmo­nat um 1,5 Prozent auf 3,04 Millionen. (Quelle: Oltner Tag­blatt)

Der Luzerner Hausberg Pilatus zählte 2016 leicht weniger Gäste als im Vorjahr. Die Pilatus-­Bahnen konnten Umsatz und Gewinn trotzdem steigern und fuhren das bisher beste Ergeb­nis ein. Die Zahl der Gäste am Berg ging leicht um 0.4% auf rund 685’500 Personen zurück. Der Umsatz dagegen stieg um weitere 3.5% auf CHF 31.6 Mio. Den Gewinn konnten die Bahnen um knapp einen Viertel auf CHF 1.3 Mio. erhöhen. Nun sollen die Aktionäre von einer höheren Dividende profitie­ren. Der Verwaltungsrat schlägt vor, zusätzlich zu den CHF 32.50 CHF eine einmalige Sonderdividende von 5 CHF pro Ak­tie auszuschütten. Als Grund für das bessere Ergebnis nennt das Unternehmen unter anderem die langen Schönwetterpe­rioden von Juli bis Dezember. Rund 50% der Besucher am 2128 Meter hohen Berg machen Schweizer aus. Diese Gäste­gruppe stehe den auch primär weiter im Fokus der Bahnen. Im Detail konnten die Pilatus­-Bahnen den Betriebsgewinn (EBIT­DA) um 16.1% auf CHF 9.9 Mio. in die Höhe schrauben. Die Bilanzsumme belief sich auf CHF 46.8 Mio. Der Eigenfinanzie­rungsgrad sank leicht auf 19.1%. Die Zahl der Mitarbeitenden während der Saison lag bei 248, 10 mehr als im Vorjahr. Für das laufende Geschäftsjahr geben sich die Bahnen optimis­tisch. Der Start ins 2017 sei geglückt. So habe seit Langem wieder die Schlittelbahn von der Fräkmüntegg bis ins Tal nach Kriens geöffnet werden können. Zudem habe sich das Grup­pengeschäft erholt. Die entscheidenden Monate würden je­doch noch bevorstehen. (Quelle: awp)

Die Rigi Bahnen haben trotz stagnierender Gästezahlen 2016 so viel Geld verdient wie noch nie. Höhere Transporterlöse und die Übernahmen eines Restaurants sowie eines Shops kurbelten das Geschäft an. Mit neuen Attraktionen am Berg will das Unternehmen unabhängiger werden vom Wetter. Im letzten Geschäftsjahr transportierten die Rigi Bahnen 783’000 Personen auf den Ausflugsberg am Vierwaldstättersee, dies sind 2000 weniger als im Jahr zuvor. Es kamen deutlich weni­ger Gruppengäste aus dem Ausland, aber mehr individuell rei­sende Touristen. 70% der Rigi­-Gäste stammten aus der Schweiz. Trotz Gästerückgang schloss das Tourismusunter­nehmen das vergangene Jahr finanziell gut ab. Der Nettoerlös konnte um über 8% auf CHF 23.15 Mio. gesteigert werden. Der Betriebsgewinn EBITDA stieg auf CHF 5.9 Mio. Unter dem Strich legte der Unternehmensgewinn um satte 63% auf knapp CHF 1.5 Mio. zu. (Quelle: awp)

Der Energie­- und Wasserversorger IBAarau hat im Geschäfts­jahr 2016 weniger verdient. Er verzeichnete einen Ge­winnrückgang von 11% auf CHF 13.1 Mio. Als Gründe wur­den das Wegfallen von Erträgen aus der Alpiq-­Beteiligung, höhere Zinszahlungen sowie ein tieferes Finanzergebnis ge­nannt. Der Umsatz ging um knapp 3% auf CHF 147.3 Mio. zurück. Die Dividende soll dennoch um CHF 3.00 auf CHF 20.00 erhöht werden. Für die nächsten Jahre erwartet die Ge­sellschaft einen stabilen Geschäftsverlauf. (Quelle: Medienmit­teilung)

Die Säntis-­Schwebebahn AG konnte den Gesamtumsatz 2016 um CHF 3.5 Mio. auf CHF 17.7 Mio. steigern und bestä­tigte den positiven Trend der letzten Jahre. Der Betriebsge­winn liegt mit CHF 2.5 Mio. um 14% höher als im Vorjahr und erlaubt Abschreibungen in der Höhe von knapp CHF 2.4 Mio. Die Schwebebahn verzeichnete sowohl bei den Frequenzen wie auch beim Umsatz eine Zunahme von 4%. Sie transpor­tierte 410‘974 Personen und damit 17‘100 mehr als 2015. Dieser Trend setzte sich auch im ersten Quartal 2017 durch. (Quelle: awp)

Die Rhätische Bahn AG kann auf ein solides Geschäftsjahr zurück blicken und präsentiert ein positives Jahresergebnis von CHF 358‘000. Trotz des nach wie vor anspruchsvollem Markt­umfeldes verzeichnete die RhB ein erfreuliches Nachfrage­wachstum von 4% im Personenverkehr. Die Sparten Güterver­kehr und Autoverlad schliessen mit einem leicht positiven Be­triebsergebnis ab. Für 2017 erwartet die RhB keine wesentli­chen Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld. Der Start ins neue Jahr ist geglückt, die Erträge liegen kumuliert per Ende Februar leicht über den Erwartungen. Per Jahresende wird mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau gerechnet. (Quelle: Medi­enmitteilung)

Ausblick
Mit Spannung wird die Publikation der Jahreszahlen der Zur Rose Group AG erwartet. In der verkürzten Handelswoche wird mit einem geringeren Volumen gerechnet. (Quelle: eKMU­X)


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