IBM bremst Umsatzschwund

Ginni Rometty
IBM-CEO Ginni Rometty. (Foto: IBM)

Armonk – Der Computer-Gigant IBM hat die Erwartungen im vergangenen Quartal übertreffen und seinen Umsatzschwund bremsen können. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum sanken die Erlöse nur noch um 0,3 Prozent auf 19,2 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte.

Der Konzern kämpft seit über vier Jahren mit schrumpfendem Umsatz, so dass dieses Mini-Minus schon eine Verbesserung bedeutet. Im Vorquartal hatte es noch einen deutlicheren Rückgang um drei Prozent gegeben. Der Überschuss sank zuletzt allerdings um vier Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar.

Besser als erwartet
Die Quartalsergebnisse fielen insgesamt besser aus, als von Analysten prognostiziert. Anleger reagierten dennoch enttäuscht – die Aktie gab nachbörslich zeitweise um knapp drei Prozent nach.

Der Branchenpionier befindet sich in einem schwierigen Wandel vom klassischen Computer-Hersteller zum Anbieter von Cloud- und Analysediensten sowie künstlicher Intelligenz (Artificial Intelligence). Die Erlöse dieser Sparten seien um 16 Prozent auf 8,0 Milliarden Dollar gewachsen und machten inzwischen 40 Prozent am Konzernumsatz aus, teilte IBM mit.

Milliarden für Zukäufe
Konzernchefin Ginni Rometty zeigte sich Blick auf das zweistellige Wachstum in den zukunftsweisenden Geschäftsfeldern zufrieden mit den Quartalszahlen. IBM biete mit seinen Cloud-Diensten und dem Supercomputer Watson Innovationen für Kunden aus allen Bereichen.

Das Unternehmen setzt zudem stark auf Wachstum durch Zukäufe. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres hat IBM 5,4 Milliarden Dollar für Übernahmen in die Hand genommen. (awp/mc/pg)

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